Keine Leopard 2-Panzer nach Saudi-Arabien!
Rheinmetall-Aktien abstoßen!
Aufruf zur Belagerung, Protestaktion und Kundgebung an der Rheinmetall-Zentrale
am 13. Mai 2013 (12 –14 Uhr)
in Düsseldorf-Derendorf
Rheinmetall baut mit am Leopard-2-Panzer, von denen 270 – 600 nach Saudi-Arabien exportiert werden sollen. Saudi-Arabien ist eine menschenrechtsverachtende Diktatur. Am 14.5. findet die Hauptversammlung der Aktionäre von Rheinmetall im Berlin im Maritim-Hotel statt. Dort werden auch Aktionen vorbereitet. Wir wollen am Vortag, 13.5., in Düsseldorf die Konzernzentrale belagern und die Blutaktien mit einer Demonstration und Besetzung des Eingangs der Zentrale anprangern.
Die Bundesregierung hat 2011 in geheimer Sitzung des Bundessicherheitsrats die Genehmigung für den Export von 270 Leopard-2 A7+- Panzern nach Saudi-Arabien erteilt. Die Firmen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall sind die Profiteure dieses mörderischen Geschäfts. Rheinmetall rühmt sich: „Der Leopard 2 ist der leistungsfähigste Kampfpanzer der Welt und zugleich das Waffensystem mit der größten internationalen Verbreitung“ (Firmen-Seite).
Saudi-Arabien: Menschenrechte werden mit Füßen getreten: Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie. Die Verfassung des Landes enthält keine politischen Grundrechte. Oppositionelle Kräfte werden unterdrückt. 2011 hat Saudi-Arabien mit Panzern geholfen, die Demokratiebewegung im Nachbarland Bahrain zu zerschlagen.
Der Leopard 2 A7+-Panzer ist speziell ausgerüstet für den Einsatz gegen Aufständische in städtischen Gebieten. Er eignet sich damit zur inneren Repression. Zugleich soll er evtl. in einem Krieg gegen Iran zum Einsatz kommen.
Der Panzer-Export nach Saudi-Arabien widerspricht sogar den Exportgrundsätzen der Bundesregierung. Er ist durch nichts zu rechtfertigen. Er dient nur den Geschäftsinteressen deutscher Waffenschmieden und deutscher geopolitischer Interessenabsicherung.
Die Aktionäre von Rheinmetall haben eine Verantwortung: sie machen sich mitschuldig an Prepression und Krieg.
Unsere p o l i t i s c h e n Forderungen:
Die Bundesregierung muss die Exportgenehmigung widerrufen!
Die Aktionäre von Rheinmetall sind aufgefordert, den Vorstand nicht zu entlasten
und die Aktien abzustoßen!
Die Mitarbeitenden von Rheinmetall sind aufgefordert, die Produktion von Panzern
für Saudi-Arabien mit ihren Mitteln zu verhindern.
BETEILIGT EUCH am 13. Mai 2013 an den gewaltfreien Protestaktionen an der Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf-Derendorf, Rheinmetall Platz 1. (Vom HBF: Straßenbahnen 707 oder 715, Richtung Unterrath bis Tannenstraße).
Aktionselemente:
Um die Rheinmetall-Zentrale herum wird eine Dauermahnwache angemeldet. Wir haben ein Kundgebungs-Auto.
Wir wollen auf der Treppe zur Konzernzentrale Blutaktien verteilen und das Panzergeschäft anprangern. Weitere symbolische Aktionen sind in Planung. Bringt eigene Ideen mit! Die Aktion steht unter dem Schutz des Versammlungsrechts. Falls Teile der Versammlung aufgelöst werden, kann man sich zum öffentlich genehmigten Platz begeben. Nichtentfernen aus einer aufgelösten Versammlung kann evtl. als Ordnungswidrigkeit belangt werden.
Veranstalter: Aktionsbündnis Rheinmetall entrüsten!
Aktuelle Infos zur Aktion: www.leo-kette.de/Rechtsinfos: vgl. www.grundrechtekomitee.de/node/376
Infos zu weiteren Aktionen: aufschrei-waffenhandel.de

