Viel haben Linke und FDP nicht gemeinsam, eines aber doch: Sie haben mit Problemen zu kämpfen, die ans Existenzielle heranreichen, wobei ihnen gleichermaßen die “Sogkräfte des allgemeinen Mitte-Konsenses” zu schaffen machen – meint jedenfalls Jöran Klatt vom Göttinger Institut für Demokratieforschung. “Die größte Gemeinsamkeit der Krisen beider Parteien”, heißt es in seinem Beitrag, sei: “Sie vertreten Reinformen von Argumentationen, die allgemein als unstrittig gelten und zeitgleich ist es keiner von ihnen gelungen, den Sinn und Zweck eines ideologischen Purismus gegen den allgemeinen Konsens, einer sich als postideologisch und technokratisch inszenierenden Mitte, plausibel zu vermitteln”. Der ganze Text findet sich hier. (tos)
