Block Brokdorf

X-tausendmal quer: Kommt alle nach Brokdorf! – 16. bis 19. Juni

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten,

wir ihr wisst, wurde die Revision des AKW Brokdorf wegen den  angekündigten Blockaden um eine Woche verschoben. Doch die  Anti-AKW-Bewegung lässt sich nicht austricksen. Deshalb finden die  von X-tausendmal quer vorbereiteten und von vielen Organisationen  unterstützten gewaltfreien Sitzblockaden in Brokdorf eine Woche  später statt.
Brokdorf und acht andere AKW sollen noch viele Jahre weiterlaufen,  die meisten noch mehr als zehn Jahre. Dieses unkalkulierbare Risiko  wollen wir nicht hinnehmen und leisten deshalb gewaltfreien Widerstand!
In Brokdorf wird sich mit entscheiden, welche Deutung sich in der  Öffentlichkeit durchsetzt. Entweder „Der Streit um die Atomkraft geht  unvermindert weiter“ oder „Jetzt da der Ausstieg kommt, geht kaum noch  jemand auf die Straße“. Unsere Antwort ist klar: Wir werden nicht  ruhen, bis auch der letzte Atomreaktor endgültig stillgelegt ist!

Kommt alle nach Brokdorf! – 16. bis 19. Juni

- Donnerstag: Beginn des Aktionscamps
- Freitag: Aktionsvorbereitung im Camp mit Aktionstrainings und
Sprecher_innenräten

- Samstag und Sonntag: Blockade

- Anreise
Wer mit der Bahn anreist, fährt am besten über Hamburg-Altona nach  Glückstadt (alle 30 – 60 min. Fahrtzeit: ca. 30 min). Von Glückstadt  aus wird es ab Donnerstagabend durchgehend bis einschließlich Samstag  in regelmäßigen Abständen Shuttles zum Camp geben. Am Sonntag werden  wir ab dem späten Nachmittag wieder zurück shutteln, vom Camp zum  Bahnhof in Glückstadt. Am Bahnhof in Glückstadt wird es einen Infopunkt  von uns geben,der die gesamte Zeit besetzt sein wird. Außerdem gibt es  ein Camp-Infotelefon, bei dem ihr euch im Fall der Fälle melden könnt:
0152/56366944
Alle weiteren Informationen zur Anreise findet ihr hier:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=110

- Unser Aktionscamp
Wir haben einen wunderschönen Campplatz in Sichtweite und nur ca. 3km  vom Aktionsstandort, dem AKW Brokdorf, entfernt. Auf dem Camp findet  ihr alle notwendige Infrastruktur: Gruppenzelte zum Übernachten (wobei  eure eigenen Zelte sehr willkommen sind), Toiletten, sanitäre  Einrichtungen, etc. Lecker verpflegen wird uns die Aktionsküche:
“Brokdorfer Küchenkollektiv”. Die genaue Adresse und eine Karte auf  unserer Webseite:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=109

- Email weiterleiten – mobilisieren!
Durch die Verschiebung können nun einige Leute, die sich extra  Pfingsten frei genommen, aber das kommende Wochenende verplant haben,  nicht teilnehmen. Umso wichtiger ist es, dass wir die verbleibenden  Tage gemeinsam nutzen, um nochmal neue Leute dafür zu gewinnen, sich an  den Blockaden zu beteiligen. Dafür haben wir eine Email vorformuliert,  die ihr an Freunde und Bekannte weiterleiten könnt – macht mit!
Den Emailtext findet ihr hier:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=112

- Die Aktion unterstützen
Schön ist es auch, wenn sich Menschen auf den Weg nach Brokdorf machen,  die selbst nicht blockieren möchten, aber die BlockiererInnen  unterstützen wollen. Sei es durch Mithilfe in der Küche, durch  beobachtende Anwesenheit bei den Blockaden, durch Fahrdienste, was auch  immer. Es gibt viele spannende, und sehr wichtige Aufgaben! Kommt  einfach vorbei oder meldet euch gerne auch vorher bei:
mitmachen.brokdorf@x-tausendmalquer.de

Jetzt erst recht: Kommt alle nach Brokdorf!
Damit endgültig Schluss ist mit der Atomkraft!

Eure Koordinationsgruppe von X-tausendmal quer

NaturFreunde: Blockadekonzeption für Brokdorf voller Erfolg

NaturFreunde danken allen Beteiligten für die Vorbereitung der Aktionen

Berlin, 9. Juni 2011 – Zur Verschiebung der Revisionsarbeiten am AKW Brokdorf durch die Betreiberfirma erklärt das Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands Uwe Hiksch:

Seit gestern Abend ist es amtlich:  Der Atomkonzern Eon hat die Revisionsarbeiten am AKW Brokdorf auf den 15. Juni verschoben. Dabei ist völlig klar. Mit der kraftvollen Aktion der Anti-Atom-Bewegung, die in Zusammenarbeit von Block Brokdorf und X-tausendmal quer für die Pfingstfeiertage eine Massenblockade des AKW Brokdorf geplant hatte, haben wir Eon dazu gebracht, die Revision zu verschieden.

Dies ist wieder ein großer Erfolg in der Anti-Atom-Arbeit. Die Atomkonzerne sind zurzeit verunsichert und versuchen negative Schlagzeilen zu verhindern. Die angekündigten Massenblockaden sind der Anlass für die Verschiebung.

Doch verschoben wurde nicht nur die Revision, sondern auch die friedliche Blockade. Der Beginn ist nun für den 18. Juni geplant, das Aktionscamp öffnet aber schon am Donnerstag, dem 16. Juni.

Auch die NaturFreunde Deutschlands mobilisieren zur Blockade von Brokdorf. Mit eigenen Aktionen und Zelten wollen die NaturFreunde deutlich machen, dass sie einen Weiterbetrieb von Atomkraftwerken bis zum Jahr 2022 ablehnen. Die NaturFreunde weisen seit mehr als dreißig Jahren darauf hin, dass mit der Nutzung der Atomkraft unbeherrschbare Risiken verbunden sind und der Betrieb von Atomkraftwerken einen grundgesetzwidrigen Tatbestand darstellt. Schon weil die Entsorgung des Atommülls nicht gesichert ist, dürfte es für kein Atomkraftwerk eine Betriebsgenehmigung geben.

Die NaturFreunde Deutschlands fordern den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Auch in den nächsten Jahren werden die NaturFreunde aktiv dazu beitragen, dass mit Aktionen direkt an den Atomkraftwerken für die Abschaltung jedes einzelnen Atomreaktors gekämpft wird.
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Block Brokdorf: BREAKING NEWS: Revision verschoben?

Nach Informationen von BLOCK BROKDORF plant e.on, seine langfristig für Pfingsten geplanten Revisionsarbeiten im AKW Brokdorf zu verschieben. Als Grund drängt sich der Mangel an verfügbaren Polizeikräften auf, um den massenhaften Widerstand entschärfen zu können, ohne hässliche Bilder der gewalttätigen Polizei à la Stuttgart 21 zu produzieren.

In jedem Fall macht die Strategie, sich vor dem Widerstand wegzuducken, deutlich, wie es uns als Anti-AKW-Bewegung gerade gelingt, Regierung und Atomkonzerne vor uns herzutreiben!

Gut so, denn die Beschwichtigungs- und Befriedungsstrategie hat schon viel zu viele Atomkraftgegner_innen eingelullt. Der Atomausstieg ist und bleibt aber Handarbeit und er wird nirgendwo anders entschieden als auf der Straße!

Wir werden heute Nacht in aller Ruhe die Lage analysieren und Euch ab Donnerstag weitere Informationen über unsere Planungen mitteilen.
Auf welche Reaktion auch immer wir uns heute einigen – ein bemerkenswerter Teilerfolg liegt schon darin, dass e.on seinen Schrottmeiler nicht mit neuen Brennstäben bestücken kann, wann und wie es ihnen beliebt. Sondern bestenfalls dann, wenn wir sie lassen!

Für den sofortigen Ausstieg aus der Atompolitik!
Energiekonzerne enteignen und vergesellschaften!

Infoveranstaltung: Last Call – Berlin blockiert Brokdorf

Last Call – Berlin blockiert Brokdorf

Die Blockade des AKW Brokdorf rückt mit großen Schritten näher und die Vorbereitungen des bundesweiten Bündnisses „Block Brokdorf“ laufen auf Hochtouren. Denn Mitte Juni nehmen wir den Atomausstieg selbst in die
Hand: Massenhaft werden wir das AKW Brokdorf blockieren. Wir glauben nicht an die Unterscheidung von “alten” und “neuen”, von “unsicheren” und “sicheren” AKWs. Unser gemeinsames Ziel ist die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke.

Mit einer Blockade im Juni können wir in Brokdorf Revisionsarbeiten behindern, die für den Weiterbetrieb des Kraftwerks notwendig sind.
Gleichzeitig machen wir zum Ende des Moratoriums deutlich, dass wir nichts anderes akzeptieren werden, als den Sofortausstieg aus der Atomkraft. Wir begeben uns auf die Zufahrtsstraßen und lassen uns weder aufhalten noch vom Blockadeziel abbringen. Zu Tausenden machen wir die Zufahrtsstraßen dicht und werden sie nicht freiwillig verlassen. Wir sind entschlossen zu bleiben!

Bei der Veranstaltung am 7. Juni erfahrt ihr alles über den aktuellen Stand zu Brokdorf, inklusive einer Einschätzung der rechtlichen Situation durch eine/n AnwältIn. Zudem gibt es Informationen zum Camp, zur Demonstration am 12.06. und dem Aktionskonzept von Block Brokdorf.
Ihr habt dort auch die Möglichkeit, noch Bustickets für die Fahrt nach Brokdorf zu ergattern. Und selbstverständlich wird es auch Raum für Fragen von eurer Seite geben. Wir würden uns freuen, euch am 7. Juni
2011 zu sehen!

Weitere Informationen zu den Blockaden findet ihr unter http://block-brokdorf.org <http://block-brokdorf.org/>.

Info- und Mobilisierungsveranstaltung // 07.06.2011 // 19:00 Uhr // Berlin // Festsaal Kreuzberg (Skalitzerstr. 130 / U-Bhf. Kottbusser Tor)

Busfahrten zu den Aktionen nach Brokdorf – Aktuelle Änderungen


Änderungen:

-leider müssen wir den Bus für Mittwoch wegen Kapazitätsgrenzen der Busunternehmen rausnehmen!

- Haben für Samstag ein Sozialticket für 15 Euro neu eingeführt, bitten aber alle zu prüfen, ob sie Normalticket für 25 Euro bezahlen können -

Die Aktionen in Brokdorf wollen geplant sein. Aus diesem Grund bieten wir Euch einen Hin- und Rückfahrtservice an, der es Euch ermöglicht, eure individuelle Zeit so zu planen, damit ihr auf jeden Fall an Aktionen Teilnehmen könnt. Hierfür bieten wir ein abgestimmtes Hin- und Rückfahrtangebot für alle Anti-Atom-Aktiven an.

Kostenbeteiligung:

  • 25 Euro für Hinfahrt (15 Euro Sozialticket)
  • 10 Euro für die Rückfahrt
  • 30 Euro für die Hin- und Rückfahrt zur Demo (Solipreis)

Wir bieten an:

  • Fahrt zu den Camps am Samstag, den 11. Juni 2011, Abfahrt: 7:00 Uhr o2 world
  • Fahrt von Berlin zur Großdemonstration in Brokdorf und zu den Camps am 12. Juni 2011, Abfahrt: 6:30 Uhr o2 world, Rückfahrt: 17 Uhr nach der Abschlusskundgebung.
  • Fahrt von Berlin zu den Camps am Montag, den 13. Juni 2011, Abfahrt: 8:00 Uhr o2 world

Nach dem Montag, 13. Juni muss die Rückfahrt nach Berlin über den örtlichen Shuttle individuell geklärt werden.

Rückfahrt aus den Camps:

  • Montag, den 13. Juni 2011, Abfahrt: 15 Uhr am Infopoint beim Camp

Fahrkarten gibt es bei folgenden Adressen:

NaturFreunde Deutschlands

Warschauer Str. 58 a
10243 Berlin

Mo – Fr. 8.00 bis 17.00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse
im Mehringhof / Kreuzberg:

Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin

Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr

Schwarze Risse Prenzlauer Berg

Kastanienallee 85
10435 Berlin

Mo – Fr 11.00 – 19.00 Uhr, Sa 11.30 – 15.00 Uhr

Busfahrten von Berlin zu den Aktionen nach Brokdorf

Busfahrten von Berlin zu den Aktionen nach Brokdorf

Die Aktionen in Brokdorf wollen geplant sein. Aus diesem Grund bieten wir Euch einen Hin- und Rückfahrtservice an, der es Euch ermöglicht, eure individuelle Zeit so zu planen, damit ihr auf jeden Fall an Aktionen Teilnehmen könnt. Hierfür bieten wir ein abgestimmtes Hin- und Rückfahrtangebot für alle Anti-Atom-Aktiven an.

Kostenbeteiligung:

  • 25 Euro für Hinfahrt
  • 10 Euro für die Rückfahrt
  • 30 Euro für die Hin- und Rückfahrt zur Demo (Solipreis)

Wir bieten an:

  • Fahrt zu den Camps am Samstag, den 11. Juni 2011, Abfahrt: 7:00 Uhr o2 world (Solipreis: 15 Euro, Normalpreis 25 Euro)
  • Fahrt von Berlin zur Großdemonstration in Brokdorf und zu den Camps am 12. Juni 2011, Abfahrt: 6:30 Uhr o2 world, Rückfahrt: 17 Uhr nach der Abschlusskundgebung. (30 Euro)
  • Fahrt von Berlin zu den Camps am Montag, den 13. Juni 2011, Abfahrt: 8:00 Uhr o2 world (25 Euro)
  • Fahrt von Berlin zu den Camps am Mittwoch, den 15. Juni 2011, Abfahrt: 8:00 Uhr o2 world (25 Euro)

Nach dem Mittwoch 15. Juni muss die Rückfahrt nach Berlin über den örtlichen Shuttle individuell geklärt werden.

Rückfahrt aus den Camps:

  • Montag, den 13. Juni 2011, Abfahrt: 15 Uhr am Infopoint beim Camp (10 Euro)
  • Mittwoch, den 15. Juni 2011, Abfahrt Uhr am Infopoint beim Camp (10 Euro)

Fahrkarten gibt es ab Mittwoch bei folgenden Adressen:

NaturFreunde Deutschlands

Warschauer Str. 58 a
10243 Berlin

Mo – Fr. 8.00 bis 17.00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse
im Mehringhof / Kreuzberg:

Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin

Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr

Schwarze Risse Prenzlauer Berg

Kastanienallee 85
10435 Berlin

Mo – Fr 11.00 – 19.00 Uhr, Sa 11.30 – 15.00 Uhr

NaturFreunde: Dieser Atomausstieg ist noch lange keine Energierevolution

Dieser Atomausstieg ist noch lange keine Energierevolution

Berlin, 31. Mai 2011 – „Die größte Herausforderung in der Energiefrage ist nicht mangelndes Wissen, sondern unzureichendes Handeln“, erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller zur aktuellen Debatte über den Atomausstieg und die Energieversorgung der Zukunft. „Tatsächlich wird ein echter und zukunftsfähiger Umbau der Energiestrukturen nur möglich, wenn die heutige Verbundwirtschaft überwunden und beseitigt wird“, so Müller.

„Wer die aktuelle Debatte über den Atomausstieg aufmerksam verfolgt, der kann sich nur immer wieder fragen, ob eine Vielzahl der Kommentatoren in den letzten 20 Jahren auf einer anderen Welt gelebt hat. Es fehlt nur noch, dass sie beim Unionsfahrplan für den Atomausstieg in ihrer Uninformiertheit von einer Energierevolution reden. Alles, was derzeit in der Debatte ist, wird seit den 70er Jahren diskutiert und ist spätestens seit Ende der 80er Jahre gefestigt. Die größte Herausforderung in der Energiefrage ist nicht mangelndes Wissen, sondern unzureichendes Handeln“, wundert sich Michael Müller.

Die beiden eigentlichen Fragen würden hingegen nicht in der notwendigen Breite behandelt:

1. Warum ist es bis heute eigentlich nicht zu einer Effizienzrevolution gekommen?

2. Genügt es für eine solare Zukunft, die heutigen Energiestrukturen nur mit den erneuerbaren Energien zu verbinden?

 

In beiden Fragen komme laut Müller weder von der Bundesregierung, schon gar nicht von der Elektrizitätswirtschaft, aber auch nicht von großen Teilen der Medien, ein Anstoß für eine weiterführende Debatte. Tatsächlich werde ein echter und zukunftsfähiger Umbau der Energiestrukturen aber nur möglich, wenn die heutige Verbundwirtschaft überwunden und beseitigt würde.

 

„Denn mit dem zentralistischen Energiesystem ist eine Energierevolution nicht machbar: Weder werden so die großen Einsparpotenziale mobilisiert, noch der Raum für Innovationen geschaffen. Insofern bleiben alle energierelevanten Beschlüsse in den alten Strukturen und können keine echte und zukunftsfähige Lösung bilden“, erklärt Müller und gibt zwei Beispiele:

Erstes: „Sollte es bei den zentralisierten Energiestrukturen der Verbundwirtschaft bleiben, ist ein viel umfangreicherer Ausbau der 380-Kilovolt-Leitungen auf der Hochspannungsebene notwendig als bei dezentralen Strukturen. Dieser Ausbau ist nicht nur teuer, er trifft auch auf den Widerstand gerade jener Bürger, die eine Energiewende eigentlich befürworten. Ein dezentraler Umbau hingegen wäre auf diese gigantischen Investitionen nicht angewiesen.“

Zweites: „Gerne wird behauptet, die Vorteile der Atomenergie lägen in ihrer Klimafreundlichkeit. Doch die Fachdebatte stellt eine andere Frage: Unter welchen Bedingungen können die meisten Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden. Das expansive System der Verbundwirtschaft kann auch das nur begrenzt, denn die reinen Kondensationskraftwerke sind auf den Verkauf und die Verschwendung von Strom ausgerichtet und nicht das Energiesparen. Allein schon diese Strukturen fördern unnötige Kohlendioxid-Emissionen, zudem erreichen sie nur niedrige Effizienzgrade.“

Das Energiesystem der Zukunft müsse laut Michael Müller dezentral und flexibel sein. Das funktioniere nur über den Umbau der heutigen Großsysteme zu intelligenten und dezentralen Technologien und Strukturen. Dieser Umbau sei dringend geboten, auch wenn diese Einsicht bei der Bundesregierung noch nicht angekommen sei.

Friedliche Blockade des AKW Brokdorf

Die NaturFreunde Deutschlands unterstützen die ab dem 12. Juni von x-tausendmal quer geplante gewaltfreie Blockade des AKW Brokdorf und beteiligen sich daran. Wir werden nicht locker lassen, bis auch der letzte Reaktor endgültig vom Netz gegangen ist!

Mehr Informationen: www.kurzlink.de/AKW-Blockade

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