X-tausendmal quer

X-tausendmal quer: Castor-Widerstand 2011 – ein voller Erfolg

Ja, X-tausendmal quer hatte einen Anteil an den erfolgreichen Protesten und Widerstandsaktionen gegen den Castortransport 2011!

1800 Menschen haben den letzten Straßenabschnitt zum Zwischenlager dicht gemacht. Direkt vor der Ortschaft Gorleben haben wir uns niedergelassen und dort mehr als 26 Stunden eine bunte, fröhliche und entschlossene Sitzblockade gestaltet.

Viele tausend Menschen, viel mehr als erwartet, sind gegen den Castor 2011 aktiv geworden. Das zeigt: Viele bleiben politisch wach, statt sich einlullen zu lassen! Auch wenn die Atomindustrie noch frohlockt, dadurch noch immer täglich Menschen geschädigt werden und in Gorleben ein ungeeignetes „End“lager ausgebaut, statt beerdigt wird…

- X-Tausende durchschauen das Spiel und lehnen die lebensfeindliche Praxis ab!
- X-Tausende streiten für das Leben und stellen sich quer!

Bei aller Freude über all die gelungenen Aktionen, gibt es doch auch Wermutstropfen. Denn Gewaltfreiheit und die Unversehrtheit von Menschen hatte nicht überall oberste Priorität. Unsere Sitzblockade wurde von der Polizei unverhältnismäßig geräumt. Schmerzgriffe waren die Regel, getragen wurden nur wenige und so wurden einige AktivistInnen von den Polizeikräften unnötigerweise verletzt. Darüber sind wir traurig, empört und wütend. Jetzt gilt es die Ereignisse zu analysieren, aufzuarbeiten und daraus Schlüsse für kommende Aktionen zu ziehen. Aber nicht nur die Polizei hat an verschiedenen Stellen im Wendland körperliche Gewalt zu verantworten, sondern auch vereinzelt AktivistInnen – und das, obwohl unter allen Initiativen der Grundkonsens gilt, dass bei den verschiedenen Aktionen niemand gefährdet werden soll. Jede/r Verletzte, egal auf welcher Seite, ist eine/r zu viel. Gewalttätige Eskalation führt außerdem dazu, dass die politischen Anliegen der Bewegung deutlich weniger transportiert werden.

Trotz der Wermutstropfen wollen wir aber auch die Sektkorken knallen lassen und uns über die vielen gelungenen Aktionen freuen. Insbesondere die Pyramide der Bauern verdient Anerkennung. Zum ersten Mal musste die Polizei eingestehen, eine Blockade nicht räumen zu können. Zum ersten Mal wurde auch in Frankreich massenhaft gegen Castor und Atomkraft protestiert. Das macht Mut und lässt uns hoffen, dass dies tatsächlich der letzte Castor-Transport in ‘s Wendland war.

Berichte, Stellungnahmen und Fotos findest Du auch auf unserer Website:
www.x-tausendmalquer.de

X-tausendmal quer: Camp in Gedelitz wächst stündlich, heute Blockadetrainings

* Camp in Gedelitz wächst stündlich, heute Blockadetrainings
* Basisstation für große gewaltfreie Sitzblockade
* “Wir sind offen für Ergebnisse: Gorleben beerdigen und Castor-Transporte
stoppen“

Die Initiative X-tausendmal quer bereitet sich auf eine gewaltfreie Sitzblockade auf der Castor-Transport-Strecke vor. In Gedelitz wächst das Camp der Aktivisten. Die Endlager-Politik der Bundesregierung ist für viele Menschen Anlass für gewaltfreien Widerstand.

“Wir beteiligen uns mit unserer Sitzblockade an der Endlager-Debatte”, sagt Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin von X-tausendmal quer „Bundesumweltminister Röttgen wird am Wochenende erleben, was viele Menschen von seiner verdrehten Vorstellung von einem ‘ergebnisoffenem Prozess’ halten.“ Röttgen schicke weitere Castor-Behälter ins Wendland und zementiere damit Gorleben als Endlager-Standort. „Wir sind offen für Ergebnisse. Dazu gehört: Gorleben als Endlagerstandort beerdigen und
Castor-Transporte stoppen,“ fordert Neumann-Cosel.

Unterdessen kommen auf dem Zeltplatz des Bauern Wiese in Gedelitz immer mehr Aktivistinnen und Aktivisten an, die sich mit der Initiative X-tausendmal quer dem Atommülltransport in den Weg setzen wollen. Viele junge Leute, etliche ältere, mehrere Familien mit Kindern waren schon am Donnerstag da, als die niederländische Küche Rampenplan mittags die erste heiße Linsensuppe ausgab und Helfer zum Schnippeln für das Tofugemüse und den Rotkohlsalat am Abend suchte.

Das Camp ist die Basisstation für die geplante große und gewaltfreie Sitzblockade in Gorleben. Zwischen dem hölzernen Windrad, einem bunt behängten Wunschbaum, roten Sonnen auf gelben Fahnen und rund zwanzig großen Schlaf-, Workshop- und Essenszelten bauen Menschen mit Mützen und Handschuhen ihre kleinen Iglu-Zelte auf.

„Die Stimmung ist super und wirklich sehr geschäftig. Alle paar Stunden laden wir die Neuen zur Bezugsgruppenfindung ein. Es gab bereits das erste Treffen des SprecherInnenrates. Am heutigen Freitag sind mehrere Blockadetrainings geplant, mit praktischen Übungen sowie Informationen unserer Rechtshilfe,“ erklärt Julia von Staden, Pressesprecherin von X-tausendmal quer. “Wir organisieren eine Aktion massenhaften Zivilen Ungehorsams. Wir werden uns dem Castor in den Weg setzen und die Straße
freiwillig nicht verlassen. Der Aktionskonsens der Teilnehmer schließt Gewalt aus. Die Polizisten sind nicht unsere Gegner,doch mahnen wir die Polizei zu angemessenem Verhalten. Die Polizei ist nicht der Büttel, der einen unmenschlichen Strahlenmüll-Transport durchsetzen muss.”

http://www.x-tausendmalquer.de

Versammlungsbehörde will Castorcamp verbieten

Erklärung der Vorbereitungsgruppe des Anti-Castorcamps Dumstorf zur Verbotsandrohung mit der Bitte um Weiterverbreitung.

Versammlungsbehörde will Castorcamp verbieten

Das geplante Anti-Castorcamp bei Dumstorf in der Nähe von Dahlenburg soll nach dem Willen der Versammlungsbehörde des Landkreises Lüneburg und der Polizeidirektion Lüneburg nicht stattfinden. Das Camp ist von der Bundesabgeordneten Ulla Jelpke von der Partei Die Linke als Dauerversammlung Anfang November angemeldet worden. Alle von der Behörde verlangten Auflagen für das Camp, in dem 1000 Castorgegner_innen erwartet werden, sind seitens der Anmelderin erfüllt worden.

Am 18. 11. 2011 teilte nun die Genehmigungsbehörde des Landkreises Lüneburg dem Anwalt von Frau Jelpke mit, dass sie ein Camp am Standort Dumstorf verbieten will. Als Begründung führte die Behörde angebliche Straftaten aus dem letzten Jahr an, die im Zusammenhang mit der der Kampagne Castor? Schottern! verübt worden sein sollen und in Bezug zum Anticastor-Camp in Köhlingen gesetzt werden, das auch von Ulla Jelpke angemeldet worden war.

Als Vorbereitungsgruppe des Anti-Castorcamps Dumstorf stellen wir dazu
fest: Camps sind Versammlungs- und Rückzugsorte für alle, die ihren Widerstand zum Ausdruck bringen wollen. Wie Menschen das tun und was sie dabei für legitim erachten, um die tödliche Atomtechnologie aufzuhalten, entscheiden alle selber. Auch wenn wir Unterschiedliches tun, werden wir uns solidarisch aufeinander beziehen. Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren – sondern werden durch ein buntes und immer wieder überraschendes Zusammenspiel unsere Stärke entfalten. Es kann nicht angehen, dass Empfehlungen der Kampagne Castor Schottern!
bestimmte Camps zu bevorzugen ausreichen, das Grundrecht  auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung auszuhebeln.

Wir nehmen die Bemühungen des Landkreises ein Camp in weiterer Entfernung zur Schiene zu ermöglichen zur Kenntnis. Die damit verbundenen Auflagen lassen aber an einer Ernsthaftigkeit zweifeln.
Uns wird zur Auflage gemacht, nun bis Montag, 8 Uhr eine Wiese zu finden, die mindestens 4 km von der Schiene entfernt ist und für die Polizei überwiegend frei einsehbar sein” muss. Wir gehen nicht davon aus, dass dieser Ort im Wendland überhaupt existiert. Und selbst wenn, ist eine Genehmigung seitens des Landkreises oder der Polizeidirektion nicht gewährleistet. Und gerade Letztere hat in einem am Donnerstag stattgefundenen Kooperationsgespräch deutlich gemacht, dass sie überhaupt kein Interesse an der Verwirklichung des Anti-Castorcamps Dumstorf (oder an einem anderen Ort) hat. Daher halten wir an dem von uns gewählten Standort in Dumstorf fest.

Die politische Strategie der der verantwortlichen Behörden, und vor allem der Polizeidirektion Lüneburg ist allzu offensichtlich: Der Widerstand gegen die Castortransporte soll kriminalisiert werden. Das Verbot des Anti-Castorcamps Dumstorf reiht sich ein in die Kette der skandalösen Versammlungsverbote entlang der Castortransportstrecke.
Wenn es nach  den Interessen der Atommafia geht, enden die demokratischen Rechte  dort, wo ihre menschenfeindliche Politik gestört wird. Wir werden  diese Verbote nicht hinnehmen – kommt ins Wendland!

19.11.11
Kontakt: camp-dumstorf@nadir.org

Anti-Atom-Koordination Berlin: Busse ins Wendland

 

Die Anti-Atom-Koordination Berlin organisiert wieder Busse zu den Castor-Protesten im Wendland. Wir fahren verschiedene Camps an und holen Euch auch nach den Protesten wieder in den Camps ab.

 

 

Karten für alle Busse gibt es bei:

 

 

NaturFreunde Deutschlands

Warschauer Str. 58 a

13351 Berlin

Öffnungszeiten: Mo – Fr. 8.00 bis 17.00 Uhr

 

Schwarze Risse im Mehringhof in Kreuzberg
Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin
Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr
Sa 11.00 – 14.00 Uhr

Schwarze Risse in Prenzlauer Berg
Kastanienallee 85
10435 Berlin
Mo – Fr 11.00 – 19.00 Uhr
Sa 11.30 – 15.00 Uhr

 

Karten für die Demonstration am 26.11. gibt es:

 

Grüne Liga

Prenzlauer Allee 8
10405 Berlin-Prenzlauer Berg
Mo-Do 9.00-17.30 Uhr
Fr 9.00-15.00 Uhr

 

DIE LINKE Berlin

Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin

Mo – Fr 10.00 – 18.00 Uhr

 

BUND Berlin

Crellestraße 35

10827 Berlin,

Mo-Fr 10-13 Uhr

Mo, Di, Do 14-17 Uhr

 

 

Kartenpreis: 16 Euro

 

Fahrkarten gibt es für:

 

Hinfahrt, Donnerstag, 24.11., 7.30 Uhr

Hinfahrt, Freitag, 25.11., 7.30 Uhr

Hinfahrt, Samstag, 26.11, 6.30 Uhr (Demonstration)

Rückfahrt, Samstag, 26.11., 17.30 Uhr (Rückfahrt Demonstration)

Rückfahrt, Sonntag, 27.11., 18.00 Uhr (genau: wenn der Castor durch ist!)

 

Info-Telefon: Uwe (NaturFreunde) – Tel. 0176-62015902

X-tausenmal quer: PM: AKW Brokdorf 24 Stunden blockiert / “Es gibt keinen ungestörten AKW-Betrieb”

Nach 24 Stunden haben die Aktivistinnen und Aktivisten der Initiative X-tausendmal quer am Sonntagvormittag die Blockade des AKW Brokdorf beendet.

Eon ließ dreimal Tore von der Polizei räumen, um die am vergangenen Mittwoch begonnenen Revisionsarbeiten im AKW weiterführen zu können – die Aktivisten kehrten jedes Mal zurück. Bis zu 250 Menschen hatten an der gewaltfreien Sitzblockade teilgenommen.

“So wenig, wie es einen störungsfreien AKW-Betrieb gibt, gibt es einen ungestörten AKW-Betrieb”, sagte Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin von X-tausendmal quer. “Im AKW Brokdorf gab es seit 1986 bereits 210 meldepflichtige Ereignisse. Ein Super-GAU ist in jedem AKW jederzeit möglich. Deshalb versprechen wir: Wir werden keinen ungestörten AKW-Betrieb zulassen und weiterhin Zivilen Ungehorsam leisten.”

Die Blockade des AKW Brokdorf war ursprünglich für Pfingsten geplant. “Um der lange angekündigten Blockade zu entgehen, hatte Eon die Revision um eine Woche nach hinten verschoben – viele kamen trotzdem nach Brokdorf”, sagte Luise Neumann-Cosel. “Eon hat am Sonntagmorgen wegen uns einen Schichtwechsel vorgezogen – wir saßen trotzdem vor dem Tor. Diese Hartnäckigkeit der Anti-AKW-Bewegung sollten sich diejenigen vergegenwärtigen, die in den nächsten Wochen einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke bis ins Jahr 2022 zustimmen wollen.”

 

Neue Qualität des Protestes: Gewaltfreie Sitzblockade am AKW Brokdorf / Unterstützerverbände äußern sich

Zahlreiche Organisationen unterstützen die am morgigen Samstag beginnende gewaltfreie Sitzblockade vor dem AKW Brokdorf und fordern einen konsequenten Ausstieg. Keinesfalls dürfe das AKW weitere zehn Jahre am Netz bleiben.

Im Folgenden begründen ausgewählte Unterstützerorganisationen ihre Beteiligung.

Thorben Becker, Energiereferent des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): “Ein Konsens unter den politischen Parteien ist noch längst kein gesellschaftlicher Konsens. Der BUND kämpft für einen möglichst schnellen Atomausstieg und beteiligt sich deshalb aktiv an der Blockade.”

Hendrik Paulitz, Atomexperte der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW): „Die Opposition muss jetzt darauf bestehen, dass die endgültige Stilllegung aller Atomkraftwerke durch eine Grundgesetzänderung abgesichert wird. Nur dadurch kann das erklärte Ansinnen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vereitelt werden, künftigen Regierungen die Option der erneuten Laufzeitverlängerung zu ermöglichen.“

Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der Naturfreunde: „Die Blockaden, die jetzt in Brokdorf stattfinden, stellen eine neue Qualität des Protestes dar. Jetzt beginnt der Kampf um ein möglichst schnelles Ende jedes einzelnen Reaktors.”

Gesine Agena, Sprecherin der Grünen Jugend: “Was die Bundesregierung vorlegt, ist kein Konsens, sondern ein schwarz-gelber Koalitionskompromiss. Als Grüne Jugend werden wir weiter auf der Straße aber auch innerparteilich für den schnellstmöglichen Ausstieg streiten.”

Sven Frye, Bundesvorsitzender der SJD – Die Falken: “Wir brauchen keine AKWs! Bei der Verlängerung der AKW-Laufzeiten ging es CDU, CSU und FDP nicht um Strom, sondern um die Profite der Energiekonzerne.”

Jutta Sundermann, Mitglied des Koordinierungskreises von Attac: “Die Atomkonzerne müssen endlich entmachtet werden. Der entschädigungsfreie und sofortige Ausstieg ist ohne weiteres zu rechtfertigen. Energiewende muss auch heißen, dass kleine, dezentrale Strukturen Vorrang haben vor den Begehrlichkeiten der Energieriesen.“

 

 

Hintergrund

Wegen der laufenden Revisionsarbeiten am AKW herrscht Hochbetrieb auf dem Gelände: viel mehr Fahrzeuge als sonst müssen die Tore passieren. Derweil sammeln sich Atomkraftgegnerinnen und -gegner im nahe gelegenen Camp und bereiten sich im Laufe des Tages mit Trainings auf die Blockaden vor. Für Samstagmorgen, 9 Uhr ist eine Demonstration zum AKW angekündigt. Der Schichtwechsel um 17 Uhr soll durch die Blockaden

X-tausenmal quer: Schichtwechsel durch Räumung erzwungen – wir kommen wieder!

18.06.2011

Schichtwechsel durch Räumung erzwungen – wir kommen wieder!

Pünktlich zum geplanten Schichtwechsel um 17 Uhr hat die Polizei das Nebentor (am Deich) des AKW Brokdorf frei geräumt. An die 100 BlockiererInnen wurden weggetragen.

Pünktlich zum geplanten Schichtwechsel um 17 Uhr hat die Polizei das Nebentor (am Deich) des AKW Brokdorf frei geräumt. An die 100 BlockiererInnen wurden weggetragen. Etliche Busse mit Arbeitern für die Revision des AKW fuhren hinein – die Arbeiterinnen und Arbeiter mussten sich dazu zunächst im AKW Brunsbüttel sammeln, um dann als Schub auf das Gelände fahren zu können. Drinnen stieg dann die abgelöste Schicht ein. Was für ein Aufwand, um ein AKW weiter zu betreiben… Die Polizei wurde dabei von Regierung und AKW-Betreiber Eon zum Büttel wirtschaftlicher Interessen gegen die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung gemacht.

Die Räumung erfolgte von der Polizei weitgehend gewalftrei durch Wegtragen. Allerdings wurde bei der Räumung des mit zwei Menschen besetzten Dixi-Häuschens ruppig vorgegangen. Da von den Aktivisten keinerlei Gewalt ausging, ist das unverständlich. Eine Aktivistin wurde von einem Tripod (dreibeiniges Rohrgestänge) ageseilt. Die Polizei nahm die Personalien aller Geräumten auf.

Mit großem Aufwand hat der Atomkonzern Eon den ersten Schichtwechsel seit Beginn der Blockade erzwungen. Die Blockade am Haupttor (Ostseite des AKW) steht weiter – und das Nebentor werden wir nicht frei lassen. Die AktivistInnen sind entschlossen – und der Zugang für neue MitblockiererInnen ist weiter offen.

X-tausendmal quer: …kommt alle nach Brokdorf!

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten,

jetzt geht es los! Und wir verlieren auch keine langen Worte mehr,  wir wissen alle worum es geht…

…kommt alle nach Brokdorf!

- Heute: Beginnt das Aktionscamp
- Morgen: Aktionsvorbereitung im Camp mit Aktionstrainings und
Sprecher_innenräten
- Samstag und Sonntag: BLOCKADE!

- Aktuelles vom Camp
Der Campaufbau ist quasi abgeschlossen. Heute kommt als letztes noch  das große Zirkuszelt – sprich wer heute Nachmittag noch anreist, kann  mit beim Aufbauen helfen. Die Küche ist auch am Start und für  Verpflegung ist gesorgt. Aktuelle Fotos vom Campplatz, eine Info-  Karte von der Umgebung und einen Zeitplan vom Camp findet ihr hier:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=109

- Was ihr mitnehmen solltet – kleine Packliste  Wir sind quasi an der Nordsee und da kann es auch mal windig, kühl und  regnerisch sein. Bitte denkt daran entsprechende Kleidung mitzunehmen.
Ganz wichtig ist natürlich für heiße Sonnentage (fettfreie) Sonnencreme  und Sonnenschutz, sowie Wasserflaschen (keine Glasflaschen). Wenn ihr  noch mal genau nachschauen wollt, was Mensch auf eine Aktion mitnehmen  sollte und was lieber nicht, dann findet ihr hier eine ausführliche
Packliste:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=111

– Wie soll unsere Blockade aussehen?
Mit einer oder mehreren Sitzblockaden werden wir uns auf den  Zufahrtstrassen zum AKW Brokdorf niederlassen — frei nach dem Motto:
“Wir kommen, um zu bleiben!”. Damit senden wir nicht nur ein Zeichen  an die Atomkonzerne und an die Angestellten im AKW, sondern über die  breite mediale Öffentlichkeit an die Politiker_innen und Regierende.
Welches Bild dabei von uns und unserer Aktion vermittelt wird, dass  gestaltet jedeR Einzelne von uns mit.
Trotz des ernsten politischen Anspruches, den wir haben, wollen wir  es uns auf der Straße auch gemütlich machen. Damit die Blockade unsere  Ziele und Grundhaltung ausstrahlt, ist eure Phantasie gefragt: Was  macht eine gelungene Aktion aus? Wie könnt ihr einzeln oder als  Bezugsgruppe die Aktion mitgestalten? Ein paar Assoziationen dazu:
Straßentheater, Kreidemalerei, Spielsachen, eine Endlager suche vor  Ort, Workshops, Musik und Tanz… und jetzt Ihr!

- Aktuelle Informationen von der Blockade (Blog und Twitter)  Vor, während und nach der Aktion werden wir euch im Blog auf unserer  Startseite und auch via Twitter auf dem Laufenden halten:
www.twitter.com/xquer

– Anreise
Wer mit der Bahn anreist, fährt am besten über Hamburg-Altona nach  Glückstadt (alle 30 – 60 min. Fahrtzeit: ca. 30 min). Von Glückstadt  aus wird es ab Donnerstagabend durchgehend bis einschließlich Samstag  in regelmäßigen Abständen Shuttles zum Camp geben. Am Sonntag werden  wir ab dem späten Nachmittag wieder zurück shutteln, vom Camp zum  Bahnhof in Glückstadt. Am Bahnhof in Glückstadt wird es einen Infopunkt  von uns geben,der die gesamte Zeit besetzt sein wird. Außerdem gibt es  ein Camp-Infotelefon, bei dem ihr euch im Fall der Fälle melden könnt:
0152/56366944
Alle weiteren Informationen zur Anreise findet ihr hier:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=110

– Mit der Bitte um eine Spende
Wir setzen ein Zeichen, mit einer großen gewaltfreien Sitzblockade vor  dem Atomkraftwerk Brokdorf. Wir werden auf der Strasse sitzen, um  deutlich zu machen, dass alle AKW abgeschaltet werden müssen. Und zwar  jetzt und für immer. Dafür haben wir viel Zeit, Engagement, Kreativität  und auch einiges an Nerven investiert. Viele Menschen haben uns bei  unserer Arbeit mit großen und kleinen Spenden unterstützt. Dies ist  leider auch weiterhin notwendig, um die angefallen Kosten zu decken.
Zudem haben wir dieses Jahr nocht viel vor: mit gorleben365 entsteht  eine Dauerblockade vor dem brüchigen Salzstock und auch der nächste  Castor-Transport ist bereits für November angekündigt:

Unser Aktionskonto:
X-tausendmal quer
Konto 24 42 28 03
BLZ 258 619 90
Volksbank Clenze

Hinweis: wir sind selten gemein, meistens nützlich, aber nicht  gemeinnützig – weshalb wir keine Spendenbescheinigungen ausstellen  können. Vielleicht ein Grund mehr uns zu unterstützen.

Damit endlich Schluss ist mit der Atomkraft!

Deine Koordinationsgruppe von X-tausendmal quer  https://www.x-tausendmalquer.de

X-tausendmal quer: Kommt alle nach Brokdorf! – 16. bis 19. Juni

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten,

wir ihr wisst, wurde die Revision des AKW Brokdorf wegen den  angekündigten Blockaden um eine Woche verschoben. Doch die  Anti-AKW-Bewegung lässt sich nicht austricksen. Deshalb finden die  von X-tausendmal quer vorbereiteten und von vielen Organisationen  unterstützten gewaltfreien Sitzblockaden in Brokdorf eine Woche  später statt.
Brokdorf und acht andere AKW sollen noch viele Jahre weiterlaufen,  die meisten noch mehr als zehn Jahre. Dieses unkalkulierbare Risiko  wollen wir nicht hinnehmen und leisten deshalb gewaltfreien Widerstand!
In Brokdorf wird sich mit entscheiden, welche Deutung sich in der  Öffentlichkeit durchsetzt. Entweder „Der Streit um die Atomkraft geht  unvermindert weiter“ oder „Jetzt da der Ausstieg kommt, geht kaum noch  jemand auf die Straße“. Unsere Antwort ist klar: Wir werden nicht  ruhen, bis auch der letzte Atomreaktor endgültig stillgelegt ist!

Kommt alle nach Brokdorf! – 16. bis 19. Juni

- Donnerstag: Beginn des Aktionscamps
- Freitag: Aktionsvorbereitung im Camp mit Aktionstrainings und
Sprecher_innenräten

- Samstag und Sonntag: Blockade

- Anreise
Wer mit der Bahn anreist, fährt am besten über Hamburg-Altona nach  Glückstadt (alle 30 – 60 min. Fahrtzeit: ca. 30 min). Von Glückstadt  aus wird es ab Donnerstagabend durchgehend bis einschließlich Samstag  in regelmäßigen Abständen Shuttles zum Camp geben. Am Sonntag werden  wir ab dem späten Nachmittag wieder zurück shutteln, vom Camp zum  Bahnhof in Glückstadt. Am Bahnhof in Glückstadt wird es einen Infopunkt  von uns geben,der die gesamte Zeit besetzt sein wird. Außerdem gibt es  ein Camp-Infotelefon, bei dem ihr euch im Fall der Fälle melden könnt:
0152/56366944
Alle weiteren Informationen zur Anreise findet ihr hier:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=110

- Unser Aktionscamp
Wir haben einen wunderschönen Campplatz in Sichtweite und nur ca. 3km  vom Aktionsstandort, dem AKW Brokdorf, entfernt. Auf dem Camp findet  ihr alle notwendige Infrastruktur: Gruppenzelte zum Übernachten (wobei  eure eigenen Zelte sehr willkommen sind), Toiletten, sanitäre  Einrichtungen, etc. Lecker verpflegen wird uns die Aktionsküche:
“Brokdorfer Küchenkollektiv”. Die genaue Adresse und eine Karte auf  unserer Webseite:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=109

- Email weiterleiten – mobilisieren!
Durch die Verschiebung können nun einige Leute, die sich extra  Pfingsten frei genommen, aber das kommende Wochenende verplant haben,  nicht teilnehmen. Umso wichtiger ist es, dass wir die verbleibenden  Tage gemeinsam nutzen, um nochmal neue Leute dafür zu gewinnen, sich an  den Blockaden zu beteiligen. Dafür haben wir eine Email vorformuliert,  die ihr an Freunde und Bekannte weiterleiten könnt – macht mit!
Den Emailtext findet ihr hier:
https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=112

- Die Aktion unterstützen
Schön ist es auch, wenn sich Menschen auf den Weg nach Brokdorf machen,  die selbst nicht blockieren möchten, aber die BlockiererInnen  unterstützen wollen. Sei es durch Mithilfe in der Küche, durch  beobachtende Anwesenheit bei den Blockaden, durch Fahrdienste, was auch  immer. Es gibt viele spannende, und sehr wichtige Aufgaben! Kommt  einfach vorbei oder meldet euch gerne auch vorher bei:
mitmachen.brokdorf@x-tausendmalquer.de

Jetzt erst recht: Kommt alle nach Brokdorf!
Damit endgültig Schluss ist mit der Atomkraft!

Eure Koordinationsgruppe von X-tausendmal quer

X-tausendmal quer: E.ON hat ihre Revisionsarbeiten verschoben – wir unsere Blockade auch!

Hallo, ihr alle, die sich an der Blockade von X-tausendmal quer beteiligen wollt,

E.ON hat ihre Revisionsarbeiten verschoben – wir unsere Blockade auch!

Aktuelle Infos hier:

https://www.x-tausendmalquer.de/

In einer fast vierstündigen Telefonkonferenz haben wir vereinbart, unsere Termine zu verschieben.

Aktionscamp: ab Donnerstag, den 16.06.2011
Blockaden: ab Samstag, den 18.06.2011

Bitte korrigiert eure Webseiten!

Bitte verbreitet es in euren Strukturen über Sondernewsletter!

Unbedingt!!!!!!!!!!!!!!

Bitte helft mit, dass die spätere Blockade ein genauso kraftvolles Signal an die Politik wird, wie sie es zu Pfingsten geworden wäre!

Übermüdeter, aber immer noch widerständiger Gruß,

Matthias

 


X-tausendmal quer
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