Nach Informationen von BLOCK BROKDORF plant e.on, seine langfristig für Pfingsten geplanten Revisionsarbeiten im AKW Brokdorf zu verschieben. Als Grund drängt sich der Mangel an verfügbaren Polizeikräften auf, um den massenhaften Widerstand entschärfen zu können, ohne hässliche Bilder der gewalttätigen Polizei à la Stuttgart 21 zu produzieren.

In jedem Fall macht die Strategie, sich vor dem Widerstand wegzuducken, deutlich, wie es uns als Anti-AKW-Bewegung gerade gelingt, Regierung und Atomkonzerne vor uns herzutreiben!

Gut so, denn die Beschwichtigungs- und Befriedungsstrategie hat schon viel zu viele Atomkraftgegner_innen eingelullt. Der Atomausstieg ist und bleibt aber Handarbeit und er wird nirgendwo anders entschieden als auf der Straße!

Wir werden heute Nacht in aller Ruhe die Lage analysieren und Euch ab Donnerstag weitere Informationen über unsere Planungen mitteilen.
Auf welche Reaktion auch immer wir uns heute einigen – ein bemerkenswerter Teilerfolg liegt schon darin, dass e.on seinen Schrottmeiler nicht mit neuen Brennstäben bestücken kann, wann und wie es ihnen beliebt. Sondern bestenfalls dann, wenn wir sie lassen!

Für den sofortigen Ausstieg aus der Atompolitik!
Energiekonzerne enteignen und vergesellschaften!