Archive for Februar, 2012

Erklärung von Umweltorganisationen und Anti-Atom-Initiativen zur Bund-Länder-Arbeitsgruppe für ein Endlagersuch-Gesetz:

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P R E S S E M I T T E I L U N G:

 

29. Februar 2012, Hamburg, Berlin, Hannover, Lüchow-Dannenberg:

Erklärung von Umweltorganisationen und Anti-Atom-Initiativen zur Bund-Länder-Arbeitsgruppe für ein Endlagersuch-Gesetz:

 

An das

Bundesumweltministerium,

Bundeswirtschaftsministerium

sowie die für das Endlagersuchgesetz zuständigen Landesministerien.

 

 

Neustart bei Endlagersuche erfordert Ausschluss von Gorleben und gesellschaftlichen Dialog von Anfang an

 

Bei der Suche nach einem vergleichsweise sicheren Atommülllagerstandort geht es Bundesumweltminister Röttgen angeblich um einen echten Neuanfang und einen „nationalen Konsens“. So jedenfalls steht es in dem Gesetzesentwurf, der zurzeit zwischen Bund und Ländern beraten wird. Doch schon dieser Findungsprozess widerspricht jedem Konsensgedanken und jedem ernsthaften Anspruch einer Bürgerbeteiligung. So werden die Kernpunkte des geplanten Endlagersuchgesetzes hinter verschlossenen Türen ausgehandelt, ohne in diesen Fragen kompetente und engagierte gesellschaftliche Akteure wie Umweltverbände, Kirchen oder Gewerkschaften einzubeziehen. Auch die Betroffenen der bisher gescheiterten Atommüll-Politik rund um die Standorte Asse, Morsleben, Schacht Konrad und Gorleben bleiben außen vor. Gleichzeitig wird in Gorleben weiter erkundet und gebaut. Und mit der „Vorläufigen Sicherheitsanalyse Gorleben“ (VSG) wird das Verfahren zur Durchsetzung dieses Endlagers unbeirrt vorangetrieben. Obendrein soll das Gesetz in atemberaubendem Tempo zusammengebastelt und noch vor der Sommerpause verabschiedet werden.

 

Von einem fairen, wissenschaftlich begründeten und ergebnisoffenem Endlagersuchverfahren mit umfassender Öffentlichkeitsbeteiligung kann unter diesen Bedingungen keine Rede sein. Einen gesellschaftlichen Konsens wird es so nicht geben.

 

Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen fordern seit Jahren eine breite gesellschaftliche Debatte im Umgang mit dem Atommüll, an dessen Ende eine gesetzlich geregelte, transparente und ergebnisoffene Standortsuche stehen soll. In einem solchen Findungsprozess müssen von Anfang an nicht nur Bund, Länder und Parteien, sondern alle in dieser Frage relevanten gesellschaftlichen Interessengruppen eingebunden sein. Und angesichts der skandalösen Vorgänge um das Endlager Asse und die Standortbenennung in Gorleben müssen die Fehler der Vergangenheit schonungslos aufgearbeitet und die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden. All diese Forderungen sind bisher nicht erfüllt.

 

Nicht nur das Verfahren und der Zeitplan der Gesetzesfindung, auch wesentliche Inhalte des Entwurfs sind mit dem Prinzip einer umfassenden und demokratischen Teilhabe sowie dem Ziel einer ergebnisoffenen Standortsuche nicht vereinbar. So wird von der Regierung ein neues, nahezu allmächtiges Bundesinstitut aus dem Hut gezaubert, das den gesamten Planungs- und Beteiligungsprozess steuern, die Sicherheitskriterien quasi im Alleingang entwickeln und schließlich das Endlager genehmigen und beaufsichtigen soll. Und eine Bürgerbeteiligung ist erst in einer späteren Phase vorgesehen, wenn diese Sicherheitskriterien längst festgelegt sind.

 

Klar ist, dass es kein absolut sicheres Endlager gibt, das für eine Million Jahre Radioaktivität gegenüber der Biosphäre abschirmt. Gerade deshalb fordern wir den Bundesumweltminister zu einem echten Neustart bei der Suche nach dem bestmöglichen Standort für ein Endlager auf – so wie er es immer verkündet hat.

 

Voraussetzung dafür ist der Ausschluss des Endlagerprojektes Gorleben vor Beginn eines neuen Verfahrens. Dazu gehört nicht nur der sofortige Stopp der Erkundungsarbeiten, sondern vor allem auch ein Abbruch der VSG. Nur die Aufgabe des politisch verbrannten und geologisch ungeeigneten Endlagerstandortes Gorleben ermöglicht einen wirklichen Neuanfang in der Endlagersuche und ein ergebnisoffenes Verfahren. Ansonsten wird jede Entscheidung etwa bei der Entwicklung der Sicherheitskriterien immer zugleich auch eine Entscheidung über die Eignung oder Nichteignung von Gorleben sein. 

 

Wir fordern zweitens eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit, bevor der Gesetzesentwurf weiter beraten wird. Ein Parteienkonsens ist kein gesellschaftlicher Konsens. Nur ein Verfahren, in dem von Anfang an alle in der Endlagerfrage relevanten und engagierten Interessengruppen eingebunden sind, eröffnet die Chance für einen echten Neuanfang und einen gesellschaftlichen Konsens.

 

Diese Erklärung wird unterstützt von:

.ausgestrahlt, Bäuerliche Notgemeinschaft, BUND Bundesverband, BUND Landesverband Niedersachsen, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg, campact, contrAtom, Greenpeace Deutschland, NaturFreunde Deutschlands, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Rechtshilfe Gorleben, ROBIN WOOD,

 

Pastor Eckhard Kruse, Gartow (Lüchow-Dannenberg), Wilhelm Kulke, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen des DGB-Bezirkes Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Hans-Jürgen Wolters, Propst i.R.,  Forum NGO & Gewerkschaften, Rudi  Sproessel, Mitglied des DGB – Umweltausschuss, Vorstand des DGB Kreisverbandes Lüchow – Dannenberg.

 

Kontakt:

Jochen Stay,.ausgestrahlt, 0170-9358759

Wolfgang Ehmke, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, 0170 510 56 06

Thorben Becker, BUND Deutschland, 0173-6071603

Christoph Bautz, Campact, 0163-595 75 93

Dirk Seifert, ROBIN WOOD, 0176-48118442

Uwe Hiksch, NaturFreunde, 0176-62015902

Berliner Energietisch startet Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung

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Berliner Energietisch startet Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung
Der Berliner Energietisch hat das Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Berliner Energieversorung gestartet. Sofort können Unterschriften gesammelt werden.
Der offizielle Start wird mit Pressekonferenz und Auftaktaktion am 6. März sein. Die Sammlung hat bereits begonnen. Für die erste Stufe brauchen wir mind. 20.000 gültige Unterschriften.
Bitte unterstützen auch Sie uns mit Ihrer Unterschrift.
Das geht ganz einfach so: Unterschriftenliste herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und dem Kampagenbüro zuschicken. Vielen Dank!

7 gute Gründe

…unser Volksbegehren zu unterstützen


1Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand
Die Energieversorgung zählt zur Daseinsvorsorge der Bevölkerung. In der Hand großer Konzerne orientiert sich ihre Ausgestaltung mehr an deren Profitinteressen und weniger am Interesse der BerlinerInnen.

2100 Prozent ökologische Energie
Die Zeiten von Kohle und Atomstrom sind vorbei! Die Berliner Stadtwerke setzen auf dezentrale, erneuerbare Energieanlagen in der Region Berlin-Brandenburg. Ziel ist Berlin mit 100 Prozent echten Ökostrom zu versorgen.

3Erwirtschaftetes Geld bleibt in Berlin
Der Rückkauf der Netze lohnt sich! Berlin profitiert langfristig von den sicheren Einnahmen. Und das erwirtschaftete Geld bleibt in unserer Region, statt in die Konzernzentrale von Vattenfall zu fließen.

4Energieversorgung demokratisch mitgestalten
Die BürgerInnen Berlins sollen sich an der Gestaltung ihrer Energieversorgung beteiligen können. Neben der Direktwahl von Teilen des Verwaltungsrates sind weitgehende Mitbestimmmungsrechte wie z.B ein Initiativrecht vorgesehen.

5Energieverbrauch senken
Energieeinsparungen und -effizienz leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Berlineigene Stadtwerke unterstützen dies gezielt und sorgen so für eine niedrige Energierechnung.

6Energiewende sozial gestalten
Unsere Stadtwerke sorgen für eine sozialverträgliche Energiewende. Einkommensschwache Haushalte werden gezielt beraten sowie die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte gefördert. Auch die energetische Gebäudesanierung muss sozialen Belangen genügen.

7Transparenz statt Geheimverträge
Für Stadtwerke und Netzgesellschaft gelten klare Transparenzvorgaben. Wichtige Unterlagen werden im Internet veröffentlicht. Alle erhalten Einblick in die Geschäftspolitik, so dass z.B. die Preisbildung von Stromtarifen  nachvollziehbar wird.

BI Umweltschutz stellt Antrag auf Akteneinsicht

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Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
http://www.bi-luechow-dannenberg.de
buero@bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 28.02.12

Gorleben als Geschäftsmodell
BI Umweltschutz stellt Antrag auf Akteneinsicht

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt. Unter die Lupe will die BI die Kooperationsverträge zwischen dem BfS bzw. der Vorläuferbehörde, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) auf der einen Seite und der Deutschen Gesellschaft zur Endlagerung von Abfallstoffen (DBE) auf der anderen Seite nehmen.

Die Gorleben-Gegner sehen in den Kooperationsverträgen den Schlüssel für das Festhalten der Bund-Länder-Vertreter an Gorleben als Standort für ein nukleares Endlager, denn 1979 wurde zwischen der PTB und der DBE vertraglich geregelt, dass die DBE alle endlagerrelevanten Aufgaben insbesondere für den Standort Gorleben übernimmt. Die DBE war zu jener Zeit eine Tochter der bundeseigenen Industrieverwaltungsgesellschaft mbH (IVG), der Saarberg Interplan GmBH und der Salzgitter Maschinen und Anlagen AG.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: “Wir wissen aus Presseberichten, dass der DBE damals eine Gewinnmarge von 3,25 % zugesichert wurde. Das blieb offensichtlich auch so, als die DBE 1984 zu 75% von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die in Gorleben und Ahaus die Zwischenlager betreibt, übernommen wurde. So funktioniert Gorleben als Euro-Esel für die Nuklearbranche: die Atomstromproduzenten zahlen zwar für die Erkundung und den Ausbau und verdienen gleich wieder daran. Kein Wunder, dass maßgebliche Kräfte deshalb an diesem Geschäftsmodell, also
an Gorleben kleben.”

Solidarität mit Roma – Demo gegen Antiziganismus in Berlin Neukölln am 03. März 2012

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KEIN RASSISMUS GEGEN ROMA
DEMONSTRATION SA, 3. MÄRZ, RATHAUS NEUKÖLLN, 15:00 UHR
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*Solidarität mit Roma – Demo gegen Antiziganismus in Berlin Neukölln*

Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!

Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland verteilt, die zugewanderte Roma aus Rumänien und Bulgarien als„Ausbeuter des Sozialstaates“ darstellen. Diskriminierung dieser Art schürt genau den Hass, vor dem Roma aus ihren Heimatländern geflohen sind. Dort sind sie mit Ausgrenzung, Diskriminierung und dem faktischen Ausschluss aus Bildungs-, Versorgungs- und Gesundheitssystemen konfrontiert. Aus diesen Gründen sind in den letzten Jahren vermehrt Roma aus Südosteuropa nach Berlin migriert. Dabei nutzen sie ihr Recht auf Freizügigkeit, dass allen EU-Bürger_innen zusteht. In Berlin wollen sie sich eine gesicherte Existenz aufbauen, auch im ihren Kindern ein besseres Leben bieten zu
können, als in den Heimatländern.

Die pauschale Ablehnung von Roma hat eine lange Geschichte und zieht bis heute in vielen Fällen Verfolgungen und Ausschluss aus der Gesellschaft nach sich– nicht nur in Rumänien oder Bulgarien, sondern auch in Deutschland. Für viele Roma gehören offene Anfeindungen zum Alltag.
Immer wieder kommt es zu gewaltsamenÜbergriffen auf Roma. Rechtspopulistische Parteien wie Pro Deutschland knüpfen nahtlos an dieses Gedankengut an und betreiben Hetze auf Kosten von Roma. Dies schürt genau den Hass, vor dem die Menschen aus ihren Heimatländern geflohen sind.Wir grenzen uns von stereotypen Zuweisungen ab und wünschen uns eine Stadt, in der Roma und Nicht-Roma solidarisch miteinander leben.

Gebt rechtem Gedankengut keine Chance!
Widersprecht Roma-feindlichenÄußerungen und Handlungen!
Für eine Stadt, in der sich alle zu Hause fühlen können.
Für eine Stadt ohne Rassismus und ohne Antiziganismus

/3. März 2012// Demo gegen Antiziganismus und Rassismus// 15:00 Uhr// Rathaus Neukölln/
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*/*** Bitte weiterleiten *** Bulgarisch, Rumänisch, Deutsch weiter unten *** organisiert vom Bündnis gegen Rassismus ***/*

Sucar alean ando Nukiol! Sukar alen kere!
Sam ande ik oraseste kai sare simniasamen sar kere. Sam ande ik oraseste kai ame na mangas manusen kanile. Sam ande ik oraseste kai nai dusmanea inpotriva le romengoro. Acana esas inpartire ando berlinos Nukiol hai Treptov manifestes si ik ticno parti- dos de mursami Pro-Germaniacai prezentiskerghea le roma- Bulgarea- Romania le explotatorea le statoskere socialos. Adalka zvonoia okerempes tar e ura ame deciodiaz. Adalka afirmaties hai ame dorias te traizas iande ik. Orasos kai ame dorias te traizas iande ik viata mai sukar te besas ate hai te traizas inpreuna sar lace vecinea.
Ma tolerien ol idees de mursani!
Contraziasamen hai te dovedias te afirmias hai actionias andar amende kol roma!
Sprijinien omari cauza andar ik puterea solidara!
Helan ke demonstratia opre ke trin marte ko trin ceasus, Rathaus Neukölln!

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Добре дошли в Нойкоьолн,Добре дошли у дома!
Ние сме за един град,в който всички се чувстват у дома.Ние сме за един град без расизъм.Ние сме за един град без омраза към ромите.Преди време в Берлин Нойкоьолн и Трептоу са били раздавани брошури на малката дясноориентирана партия ПроДойчланд,които представят рома мигрантите от България и Румъния като „използвачи на социалната даржава“.Тези нападки провокират точно тази омраза,заради която са избягали тези хора от родните си държави.Ние се разграничаваме от тези стериотипи и желаем да имаме един град,в който всеки има правота на собствен начин на живот и в който ние всички живеем като съседи.
Не давайте шанс на расистки лозунги!
Противопоставяйте се на анти-рома действия и изказвания!
Подкрепете нашата кауза за солидарно взаимоотношение!
Елате на демонстрацията на 03.март 2012от 15часа, Rathaus Neukölln!

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Bine ati venit în Neukölln! Bine ati venit acasă!
Suntem pentru un oras în care toti se pot simti ca acasă. Suntem pentru un oras fără rasism. Suntem pentru un oras fără dusmănii împotriva romilor. De curând, au fost împărtite în Berlin Neukölln si Treptow manifeste ale micului partid de dreapta proDeutschland, care au prezentat romii din
România si Bulga- ria ca“exploatatori ai statului social”. Aceste denigrări atâtă tocmai aceeasi ură din cauza căreia acesti oameni au părăsit tările de bastină. Noi ne dezicem de aceste afirmatii stereotipe si ne dorim un oras în care toti oamenii să aibă dreptul de a-si trăi viata de sine stătători si în care să trăim împreună ca buni vecini.
Nu tolerati ideile de dreapta!
Contraziceti si combateti afirmatii si actiuni dusmănoase împotriva romilor!
Sprijiniti cauza noastră pentru o convietuire solidară!

Veniti la demonstratie în 3 martie la ora 15:00!, Rathaus Neukölln!

IG Metall kritisiert Kürzungspläne der Bundesregierung für die Solarstromförderung

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Pressemitteilung Nr. 09/2012

23.02.2012 Ι

Frankfurt am Main – Die IG Metall hat die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Solarstromförderung kritisiert. “Damit setzt die Bundesregierung die Arbeitsplätze in der Solarindustrie leichtfertig aufs Spiel. Es werden keine populistischen Maßnahmen benötigt, sondern ein Zukunftsdialog zwischen Politik, Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften für eine Industriepolitik, die auf die Stärkung von Produktionsstandorten und auf die Förderung von Forschung und Innovation setzt”, sagte Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, am Donnerstag in Frankfurt.

Erneute Absenkungen der Förderung und unausgegorene Modelle zur Deckelung des Zubaus schaffe vor allem Verunsicherung, aber keine echte Kostenentlastung “Es geht darum, Stabilität in der Förderung und eine Kostenentlastung der Stromkunden durch eine zügige Degression der Vergütungssätze zu erreichen, die durch den technischen Fortschritt bestimmt wird”, sagte Wetzel. Die Bundesregierung müsse ein Nothilfe-Programm für die Photovoltaikindustrie auflegen, das aus Bürgschaften und zinsgünstigen Darlehen bestehe. Eine Umstellung im Fördersystem oder eine Kürzung, die über die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schon für 2012 vorgesehenen rund 30 Prozent hinausgehe, sei kontraproduktiv. “Quasi über Nacht wird der deutsche Markt zusammenbrechen und Unternehmen und Arbeitsplätze massiv gefährden, wenn umgesetzt wird, was zwischen den Ministern Röttgen und Rösler verabredet worden ist”, sagte Wetzel. Bereits jetzt sei in vielen Betrieben Kurzarbeit an der Tagesordnung und bedeutende Unternehmen insolvenzgefährdet.

Die Bundesregierung sei schlecht beraten, sich zur Geisel einer auf fossile Großkraftwerke fixierten Lobby machen zu lassen, während gleichzeitig zehntausende Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche auf dem Spiel stünden. Durch eine wegweisende Förderung der Photovoltaik sei eine innovative Schlüsselindustrie mit mehr als 100.000 Arbeitsplätzen entstanden. “Diese Investition in die Zukunft des Industriestandortes Deutschland darf die Politik nicht aufs Spiel setzen, sondern muss jetzt die Energiewende zum Erhalt und zur Stärkung der Photovoltaik nutzen”, forderte Wetzel.

Solarkürzungen oder Atomausstieg

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Solarkürzungen oder Atomausstieg

(von Raimund Kamm)

 

Seit zehn Jahren sinkt zu langsam die Atomstromproduktion in Deutschland. Zugleich wächst stark die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien:

 

Atomstrom

Mrd. Kilowattstunden

Strom aus

Erneuerbaren Energien

Mrd. Kilowattstunden

2000 170 39
2010 140 104
2011 108 123
Vorauss. 2012 100 140

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. http://www.ag-energiebilanzen.de/viewpage.php?idpage=65

 

Wer jetzt den Solarausbau abwürgt und den Windkraftausbau nicht wirklich anschiebt, fördert das unverantwortliche Weiterlaufenlassen der Atomkraftwerke. Dazu haben wir unser Infoblatt No 4 „Mit Erneuerbaren Energien (EE) streben wir 100 % an“ aktualisiert. Es steht auf unserer Homepage: http://www.atommuell-lager.de/infos_umwelt.php

Bitte sprechen Sie CDU.CSU und FDPler an, und sagen Sie ihnen, dass dieses Abwürgen des Solarausbaus grundfalsch und das Weiterlaufenlassen der noch 9 Atomreaktoren ein Verbrechen ist. Denn diese haben keine Entsorgung für den tödlichen Atommüll, sie haben wegen der übergroßen Risiken keine ausreichende Haftpflichtversicherung, und sie machen Krebs, beim Uranabbau, beim AKW-Betrieb und bei der Atommüllverwahrung.

Wir können schnell abschalten, wenn wir es wollen und entschieden durchsetzen. Wir haben bessere Energie.

Einen schönen Sonntag!

 

Raimund Kamm (Vorstand)

FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager

und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.

Christdemokraten: Minister Röslers Amoklauf stoppen

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Christdemokraten: Minister Röslers Amoklauf stoppen

Pressemeldung # 20122410

Fördert Rösler per Strangulierung von Solarwirtschaft und erneuerbaren
Energien marktwidrige Kartelle der Atomwirtschaft?

Stuttgart / Berlin, 24. Febr. 2012 – Der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK), CDU/CSU – Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie verlangt, daß verfassungstreue Staatsanwälte einschreiten und den Amoklauf von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gegen die Solarwirtschaft brutalstmöglich stoppen. Dem derzeitigen FDP-Bundesvorsitzenden werfen die in der Union organisierten Atomkraftgegner vor, eindeutig marktwidrige Kartelle der Atomwirtschaft zu schützen und durch planmäßige Strangulierung von Solarwirtschaft und  erneuerbaren Energien den atomaren ‘Besatzungsmächten EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall’ gegen alle volkswirtschaftliche Vernunft weitere Privilegien zuzuschanzen.

CDAK-Sprecherin Petra Pauly: “So werden Projekte, wie das von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Stuttgart vorangetriebene Gemeinschaftsunternehmen mit den  ökologisch vorbildlichen Elektrizitätswerken Schönau (EWS) von FDP-Atomlobbyisten auf dem Altar der Profitinteressen einer verschwindend kleinen Minderheit von Betreibern nuklearer Anlagen geopfert. Wenn ich aber sehe, wie hemmungslos sich auch die bisherigen FDP-Vorturner Westerwelle und Brüderle für die Nuklearwirtschaft stark machen, kann ich nur warnen: Hütet Euch vor den Kinderlosen, die nicht an die Zukunft denken müssen!”

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BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU – Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie

Volksgebehren “Neue Energie für Berlin” gestartet

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Jetzt geht es los!

 

Das Volksbegehren “Neue Energie für Berlin – demokratisch, ökologisch, sozial” ist gestartet.

 

Wir müssen jetzt in der ersten Rund 20 000 gültige Unterschriften sammeln. Wir haben uns vorgenommen, diese möglichst schnell bei der Senatsverwaltung einzureichen, damit wir auch in Berlin ein öffentliche Energieversorgung bekommen, die den Grundsätzen der Daseinsversrogung und nicht den privaten Gewinnstreben verwantwortlich ist.

 

Bitte helft alle mit, damit wir möglichst schnell die Unterschriften sammeln können.


Unterschriftenbögen findet Ihr hier

 

Mehr Infos zum Volksbegehren gibt es hier

 

 

München: STOP DEPORTATIONS TO AFGHANISTAN!

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STOP DEPORTATIONS TO AFGHANISTAN!

Bayern gibt grünes Licht für Abschiebungen nach Afghanistan! Ende 2011 beschloss das Innenministerium Abschiebungen von alleinstehenden Männer einzuleiten. Doch das ist nur der Anfang: Über 10.000 afghanische Flüchtlinge in Deutschland sind langfristig von der Abschiebung bedroht. Betroffene Jugendliche rufen daher zusammen mit Flüchtlingsorganisationen zur Bayernweiten Demonstration auf.

Zur Demo rufen auf: “Jugendliche ohne Grenzen”, “Nako! Stop Deportation to Afghanistan”, KARAWANE München und der Bayerischen Flüchtlingsrat

Kalrsplatz/Stachus, München, 3. März 2012, 13 Uhr

Berlin: Aufruf zum 6. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

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Gedenkmarsch: 25.2.2012, Treffpunkt: 11:00 Uhr, Wilhelmstr. 92 , 10117 Berlin

KOMITEE FÜR EIN AFRIKANISCHES DENKMAL IN BERLIN (KADIB)

Aufruf zum 6. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

Das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) veranstaltet am 25.2.2012 den 6. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt in Berlin.

Dieser Gedenkmarsch wurde vom Komitee für die Einrichtung eines afrikanischen Denkmals in Berlin (KADIB) ins Leben gerufen, um der Forderung nach Anerkennung der Verbrechen gegen schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen.

Das Ende der Kongokonferenz (15. Nov. 1884 – 26. Feb. 1885), auch Berliner Konferenz genannt, auf der Afrika von blutrünstigen Kolonialmächten willkürlich aufgeteilt wurde, haben wir als Datum für diesen Gedenktag ausgewählt. Um unserer Forderung nach Gerechtigkeit für Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen, wollen wir jährlich der Opfer der kolonialen Barbarei gedenken.

Völkermorde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Zwangsarbeit, kulturelle Genozide, politische und ökonomische Ausbeutung und Unterdrückung sind die verheerenden Folgen des Kolonialismus. Völker wie das Sahrauische Volk leiden noch heute unter den Folgen des Kolonialismus, und der afrikanische Kontinent wird nach wie vor weiter unterdrückt.

Mehr als 30 Millionen Afrikaner wurden Opfer dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Die von Deutschland begangenen Genozide in Afrika (gegen die Hereros und Namas in Namibia und Maji-Maji in Tansania) warten immer noch auf offizielle Anerkennung.

Hunderttausende Menschen afrikanischer Herkunft sind auf Seiten der Alliierten für die Befreiung Deutschlands vom Naziregime im zweiten Weltkrieg gefallen. Tausende schwarze Deutsche wurden von den Nazis zwangssterilisiert oder in den Konzentrationslagern umgebracht.

Trotz internationaler Verpflichtung (UNO Weltkonferenz gegen Rassismus von Durban) gibt es in Berlin immer noch keine Gedenkstätte für die afrikanischen Opfer von Sklaverei, Sklavenhandel, Kolonisierung und Naziverbrechen und es sind bis bis heute nur wenige Schritte zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte unternommen worden: In Deutschland tragen heute noch Straßen die Namen von Kolonialverbrechern, und Sklavenhändler werden in einigen deutschen Städten geehrt (Hamburg).

In den letzten Zeiten wurden viele Afrikaner/Afrikanerinnen Opfer von rassistischer Gewalt oder starben in Polizeigewahrsam (Adriano, Amadeus Antonio, Ndeye Mareme Sarr, Laye Condé, und der an Händen und Füßen gefesselt, und auf eine feuerfeste Matratze fixierter Asylbewerber Oury Jalloh, der in in einer Polizeizelle in Dessau verbrannte)

Im Laufe der Jahre nehmen immer mehr Menschen an dem Gedenkmarsch teil.

Damit der Gedenkmarsch sich in Deutschland etabliert, appellieren wir alle Freunde der Menschenrechte uns zu unterstützen,

Gedenkmarsch: 25.2.2012, Treffpunkt: 11:00 Uhr, Wilhelmstr. 92 , 10117 Berlin

Unsere Marschstrecke ist wie folgt geplant: Kranzniederlegung an der Gedenktafel der Aufteilung Afrikas an der Wilhelmstr. 92 danach Marsch bis Neue Wache (Unter den Linden). Ende der Veranstaltung: ca. 13:00 Uhr

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