Tourismus

PRO BAHN: Bundesverbandstag unterstützt Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

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Resolution zu Stuttgart 21

Bundesverbandstag in Bochum, 9. März 2013

pro bahnMit der fast einstimmigen Entscheidung des Bahnaufsichtsrats vom 05.03.2013, Stuttgart 21 zu bauen, ist die Auseinandersetzung um dieses Großprojekt in ein neues Stadium getreten. Die Entscheidung ist verkehrspolitisch kontraproduktiv und offensichtlich von fachfremden Interessen bestimmt und politisch motiviert.

Der Bundesverbandstag des Fahrgastverbandes PRO BAHN stellt fest:

 

  1. S21 bringt keine Kapazitätserweiterung, sondern einen Kapazitätsabbau im Vergleich zum bestehenden und bewährten Kopfbahnhof. Damit ist der Tiefbahnhof nicht geeignet, das zu erwartende steigende Fahrgastaufkommen auf der Schiene aufzunehmen.
  2. Die Längsneigung der Gleise des Tiefbahnhofs liegt 6-mal höher als in der EBO als Maximum für einen Bahnhof festgeschrieben. Der Bahnhof birgt damit ein enormes Gefährdungspotenzial u.a. für die Fahrgäste.
  3. Der S21-Tiefbahnhof ist mit diversen spezifischen, nicht akzeptablen Risiken in den Bereichen Brandschutz und Fluchtwege verbunden. Selbst eine konkrete Machbarkeits- oder Kostenabschätzung liegt dafür noch nicht vor.
  4. S21 erweist sich finanziell als Fass ohne Boden. Die steigenden Kosten werden auf die Beschäftigen und insbesondere die Fahrgäste abgewälzt werden. Das wird bereits durch die unsägliche Äußerung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer dokumentiert, wonach die Fahrpreise im Schienenverkehr dann steigen, wenn das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart sich nicht an den steigenden Kosten beteiligen.
  5. Wie schon in der Vergangenheit fordert der Fahrgastverband PRO BAHN eine deutliche Verkürzung der Fernverkehrsfahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm. Diese Verkürzung der Fahrzeit ist notwendig, um auf dem Gesamtkorridor Karlsruhe/Mannheim – München die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene zu sichern. Aus diesem Grund unterstützt der Fahrgastverband PRO BAHN auch zukünftig die geplante Neubaustrecke Wendlingen – Ulm.

Der Bundesverbandstag fordert den Bund als Eigentümer bzw. die Bundesregierung als Vertreterin des Bundes, den Vorstand der Deutschen Bahn AG und deren Aufsichtsrat – einschließlich der Aufsichtsräte der Arbeitnehmerseite – dazu auf:

 

  • das Großprojekt S21 umgehend zu stoppen,
  • die für S21 vorgesehen Mittel für den Ausbau und die Optimierung des bestehenden Kopfbahnhofs, also einschließlich des Süd- und Nordflügels, und für wichtige Bahnprojekte im Südwesten (wie die Südbahn-Elektrifizierung, den Ausbau der Gäubahn und der Rheintalbahn) einzusetzen.

Der Fahrgastverband PRO BAHN unterstützt – wie es bereits seit mehreren Jahren der Fall ist – in diesem Sinn das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21.

Beschlossen vom
Bundesverbandstag des Fahrgastverbandes PRO BAHN

Bochum, den 9.3.2013

NaturFreunde: Die deutsche Tourismuspolitik muss sozialökologischer werden

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Die Bedürfnisse der vom Tourismus betroffenen Menschen sollten im Mittelpunkt stehen

 

Berlin, 6. März 2013 – Anlässlich des Beginns der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin erklärt Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands:

 

naturfreunde haende geschnittenDie Bundesregierung muss ihre Tourismuspolitik dringend verändern: Statt der wirtschaftlichen Interessen der internationalen Tourismuskonzerne müssen endlich die Bedürfnisse der vom Tourismus betroffenen Menschen in den jeweiligen Zieldestinationen in den Mittelpunkt gestellt werden. Diese benötigen bedarfssichernde Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen sowie den dauerhaften und verlässlichen Schutz ihrer natürlichen Ressourcen.

 

Seit mehr als 100 Jahren führen die NaturFreunde Menschen in die Natur, damit sie sich dort erholen können. Doch der vorherrschende, stark ökonomisch dominierte Massentourismus gefährdet mittlerweile massiv die sozialökologischen Grundlagen des Tourismus.

 

Verschärfter Wettbewerb führt zu sozialen und ökologischen Problemen

Besonders kritisch sehen die NaturFreunde, dass durch den verschärften Wettbewerb und die Zunahme der „last-minute-Angebote“ touristische Leistungen oft weit unter dem Gestehungspreis angeboten werden. Der zunehmende Kostendruck führt besonders in den Zieldestinationen zur weiteren Missachtung von Umweltschutzvorschriften und verhindert die Durchsetzung von sozialverträglichen Arbeitsbedingungen und existenzsichernden Löhnen.

 

Die NaturFreunde Deutschlands fordern eine grundsätzliche Umorientierung hin zu einem nachhaltigen Tourismus. Sie setzen sich für die Festlegung von internationalen Mindeststandards bei der Sicherung der Arbeitsbedingungen der im Tourismus Beschäftigten sowie den Schutz der Umwelt in den Tourismusdestinationen ein.

 

Die NaturFreunde Deutschlands fordern von der Bundesregierung,

> die Mittel im Bundeshaushalt für die Entwicklung und Finanzierung von Projekten im Sektor des sozialen und ökologischen Tourismus deutlich aufzustocken;

> alle öffentlichen Förderungen für Tourismusunternehmen und -verbände an die Einhaltung von sozialen und ökologischen Mindeststandards und die Einhaltung von Tarifverträgen zu koppeln;

> sich für die Schaffung von effektiven Kontrollmechanismen zur Einhaltung von Menschenrechten im Tourismussektor einzusetzen;

> sich dafür einzusetzen, dass alle internationalen Abkommen zur Förderung des Tourismus und zur Förderung von Investitionen internationaler Tourismusunternehmen so weiterentwickelt werden, dass die Umwelt geschützt, Menschenrechte gesichert und die Rechte der vom Tourismus Betroffenen gewahrt werden.

Die bedeutet vor allem:

• international verbindliche Standards durchzusetzen, damit in wasser- und landarmen Tourismusgebieten der Bau von Golfplätzen und großen Hotelanlagen den Zugang der Bevölkerung zu Wasser und Land nicht verhindert;

• internationale Regeln für Kreuzfahrtschiffe weiterzuentwickeln, damit die zunehmende Verschmutzung der Meere durch den Kreuzfahrttourismus eingedämmt wird;

• international verbindliche Standards durchzusetzen, damit durch den zunehmenden Massentourismus in Ländern des globalen Südens die Rechte auf Nahrung, sauberes Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung nicht eingeschränkt werden;

• ein verbindliches internationales Abkommen durchzusetzen, dass Tourismusunternehmen verpflichtet, die ILO-Kernarbeitsnormen, die UN-Leitlinien über Wirtschaft und Menschenrechte sowie die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen konsequent einzuhalten.

Brot für die Welt: Tourismusbranche in der Verantwortung

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Brot für die Welt - Presseinformation
Berlin, 05. März      2013
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Tourismusbranche in der Verantwortung
Menschenrechte konkret

brot für die weltBerlin, 05.03.2012. Zum Start der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin fordert Brot für die Welt die Tourismusbranche auf, Ihrer Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte nachzukommen. „Der Tourismus kann positive Entwicklungsimpulse setzen. Besonders in armen Ländern geht er aber oftmals einher mit der Verletzung elementarer Menschenrechte“, so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt.

Mit der internationalen Anerkennung der „UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ liegt eine Orientierung zur Umsetzung von menschenrechtlicher Verantwortung durch Staaten und Unternehmen vor. „Ein Hotel kann knappe Ressourcen wie beispielsweise Wasser nicht für sich allein beanspruchen und der lokalen Bevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgraben, das sie als Trinkwasser benötigt“, sagt Antje Monshausen, Tourismusexpertin bei Brot für Welt. Die Reisebranche muss entlang der gesamten Dienstleistungskette die Menschenrechte achten, beginnend mit dem Transport über den Hotel- und Restaurantbetrieb bis hin zu Aktivitäten.

Etwa 250 Millionen Menschen arbeiten direkt oder indirekt  im Tourismus, annähernd die Hälfte von ihnen im informellen Sektor. Milliarden Menschen kommen mit Tourismus in Berührung, die meisten von ihnen reisen jedoch selbst nicht. „Gerade die Menschen, die nicht vom Tourismus profitieren, leiden besonders unter den Folgen“, erklärt Monshausen und verweist auf  Vertreibungen, Wasserraub, fehlende Mitbestimmung sowie unzureichenden Schutz für Kinder und Minderheiten. „Hier sind neben den Staaten auch die Unternehmen gefordert, die Rechte der Bevölkerung zu achten.“

Erste Reiseveranstalter gehen mit großem Engagement  voran und entwickeln eine Menschenrechtsstrategie, die sie konsequent im eigenen Unternehmen und auch entlang der Lieferkette anwenden. Viele Unternehmen zeigen Interesse, menschenrechtliche Verantwortung zu übernehmen. Die Bundesregierung ist gefragt,  mit einem Aktionsplan zur Umsetzung der Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einen verbindlichen Rahmen für Unternehmen zu schaffen.

Hinweis:
Tourism Watch setzt sich seit Jahren konsequent für nachhaltigen, sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus ein. Die Tourism Watch-Studie zum Thema „Menschenrechte im Tourismus“ steht unter:
http://rdir.de/r.html?uid=A.B.hRX.Dx1.BCdqm.TZWjKdGHdxZVi6CizKEQZA
 zum Download bereit.

Weitere Information unter
http://rdir.de/r.html?uid=A.B.hRX.Dx1.BCdql.IwQKeD-1vQW2xvAYkTm6Gw

NaturFreunde-Initiative mit Welttourismuspreis ausgezeichnet

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Grenzüberschreitende Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein wird am 13. April in Basel eröffnet

 

Wien/Berlin, 23. November 2012 – Die Welttourismusorganisation (UNWTO) hat die NaturFreunde Internationale (NFI) für ihre Regionalentwicklungsinitiative „Landschaft des Jahres“ mit dem sogenannten UNWTO Ulysses Award prämiert. Der Ulysses Award, der auch als „eine Art Nobelpreis für Tourismus“ gewertet wird, zeichnet herausragende Leistungen und Innovationen im Tourismus aus und wurde bereits am 15. November in Istanbul verliehen. Die nächste Landschaft des Jahres wird am 13. April 2013 in Basel eröffnet.

 

Alle bisherigen NaturFreunde Landschaften des Jahres www.landschaftdesjahres.net  

Termine & Ansprechpartner Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein www.oberrhein.naturfreunde.de

 

„Der Preis ist eine große Ehre für das Engagement der NaturFreunde, die seit dem Jahr 1989 insgesamt 13 Landschaften des Jahres ernannt haben, an denen 13 Länder und rund 5.000 Ehrenamtliche beteiligt waren und in deren Zusammenhang rund 200 Events und Aktivitäten organisiert wurden“, freute sich Christian Baumgartner, Generalsekretär der NaturFreunde Internationale (NFI). Die NFI zählt mit rund 500.000 Mitgliedern in knapp 50 Mitglieds- und Partnerorganisationen zu den größten Nichtregierungsorganisationen (NGO) weltweit.

 

Alle zwei Jahre wird eine grenzüberschreitende europäische Region von hohem ökologischen Wert durch die NFI zur Landschaft des Jahres ernannt. Damit soll sowohl der Fokus des öffentlichen Interesses auf die jeweilige Landschaft gelenkt, als auch die nachhaltige Entwicklung in der Region unterstützt werden. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei in der Förderung des nachhaltigen Tourismus.

 

Landschaft und Biodiversität durch nachhaltige Tourismusprojekte schützen

So erhielt die NFI den renommierten UNWTO Ulysses Award auch für ihren „herausragenden Beitrag zur grenzüberschreitenden regionalen und nachhaltigen Tourismusentwicklung“, wie die Jury die Auszeichnung der NFI in der Kategorie NGO begründete: „Diese NaturFreunde-Initiative ist heute zu einem wichtigen Anreiz für Regionen in ganz Europa geworden, ihre Landschaft und Biodiversität auch durch nachhaltige Tourismusprojekte zu schützen.“

 

Die UNWTO Ulysses Awards prämieren Initiativen und Projekte, die von öffentlichen Tourismusinstitutionen, Tourismusunternehmen und NGO durchgeführt werden und die im Einklang mit den UN-Millennium-Entwicklungszielen einen bedeutenden und innovativen Beitrag zum Fortschritt des Tourismus leisten. „Innovationen, die die Tourismusentwicklung nachhaltig beeinflussen, stecken den Weg zu einer erfolgreichen Zukunft für viele Regionen in der Welt ab“, erklärte UNWTO-Generalsekretär Dr. Taleb Rifai.

 

Beispielsweise trug die „Landschaft des Jahres 1990: Neusiedlersee“ (AT/HU) zur Errichtung des grenzüberschreitenden Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel bei; die „Landschaft des Jahres 1993/94: Odermündung“ (DE/PL) unterstützte die Gründung der Stiftung Odermündung – Regionalverband für dauerhafte Entwicklung; und im Rahmen der „Landschaft des Jahres 2007/09: Donaudelta“ (RO/UA) wurden Naturführer-Ausbildungen sowie Ausbildungen zu ökologischer und wirtschaftlicher Schilfnutzung in der Region durchgeführt.

 

Grenzüberschreitende zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit am Oberrhein

In diesem Sinne werden sich die NaturFreunde auch zukünftig um eine grenzüberschreitende nachhaltige Regionalentwicklung bemühen, konkret in der kommenden Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein, die am 13. April 2013 in Basel eröffnet wird. In Deutschland umfasst das Projektgebiet Süd- und Mittelbaden und die südliche Pfalz, in Frankreich das Elsass sowie in der Schweiz die Kantone Basel-Stadt, Basel-Land, Jura, Solothurn und Aargau.

 

„Die Auszeichnung mit dem Ulysses Award ist für uns natürlich jetzt ein ganz besonderer Ansporn, auch in der kommenden Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein nachhaltige Projekte umzusetzen“, erklärte Regina Schmidt-Kühner, stellvertretende Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands. „Das Interesse aus der Bevölkerung ist bereits außerordentlich groß und einige grenzüberschreitende Veranstaltungen stehen schon fest, werden aber nur den Anfang eines recht eindrucksvollen Veranstaltungsprogrammes bilden. Neben den Schwerpunkten biologische Vielfalt und nachhaltiger Tourismus werden wir uns besonders auf die grenzüberschreitende zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit am Oberrhein konzentrieren“, so Schmidt-Kühner.

Welttourismustag: NaturFreunde Deutschlands fordern Umbau der Tourismusindustrie

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Der Tourismus benötigt soziale und ökologische Mindeststandards

Berlin, 27. September 2012 – Anlässlich des heutigen Welttourismustages erklärt Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands:

 

Dass die Welttourismusorganisation (UNWTO) den diesjährigen Welttourismustag unter das Motto „Tourismus und erneuerbare Energien“ gestellt hat, wird von den NaturFreunden Deutschlands grundsätzlich begrüßt. Allerdings gibt es bisher immer noch viel zu wenig Modernisierungsansätze, um den internationalen Tourismus tatsächlich nachhaltig zu gestalten. Auch die Tourismusindustrie muss sicherstellen, dass die Bedürfnisse der heute Beteiligten nur soweit befriedigt werden können, wie zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse ebenfalls noch sicherstellen können. Schon heute führt der Massentourismus zu vielen Nachteilen in den Zieldestinationen, und immer mehr auch in den Herkunftsländern.

 

Der hohe Ressourcen- und Naturverbrauch für touristische Infrastrukturen und Angebote beeinträchtigt die Lebensbedingungen zukünftiger Generationen massiv. Nur einige Beispiele sind: der extreme Wasserverbrauch im boomenden Golftourismus, die Verbrennung von Schweröl und die Müll- und Abwasserverklappung durch Kreuzfahrtschiffe oder der großflächige Landraub und die Vertreibung der armen Bevölkerung bei der Erschließung von touristischen Infrastrukturen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

 

Der ständig zunehmende Flugverkehr erhöht nicht nur die Lärmbelästigung an den Flughäfen, sondern ist auch ein gravierender Faktor im Klimawandel. Noch immer aber bilden die Flugpreise die realen sozialökologischen Kosten des Luftverkehrs nicht ab, weshalb sich die NaturFreunde Deutschlands nach wie vor für die Einführung einer Luftverkehrsabgabe und einer Kerosinsteuer einsetzen.

 

Ausdrücklich weisen die NaturFreunde Deutschlands darauf hin, dass der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen für Flugbenzin nicht akzeptabel ist. Studien zeigen deutlich, dass die Produktion von Biokraftstoffen in Konkurrenz zur Produktion von Nahrungsmittel steht. Das darf nicht weiter akzeptiert werden. Allein in den letzten beiden Jahren haben internationale Rentenfonds mehr als 15 Milliarden Dollar in den Erwerb von Ackerland investiert. Immer größere Flächen werden so für die Herstellung von Energiepflanzen eingesetzt. Dieser Trend muss gestoppt werden. Mehr als eine Milliarde Menschen leben in äußerster Armut und weisen zum Teil extreme Mangelernährung auf. Um zehn Prozent der Kraftstoffe im Verkehrsbereich aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen, werden allein 20 bis 30 Millionen Hektar Ackerland außerhalb der EU benötigt.

 

Um den Tourismus weltweit nachhaltiger zu gestalten, müssen mindestens vier Grundvoraussetzungen erfüllt werden:

>      Die Tourismusindustrie muss endogene Potenziale der Zielregionen erschließen und den Einsatz von regionalen Unternehmen und Rohstoffen fördern.

>      Der Ausbau von touristischer Infrastruktur in den Zieldestinationen muss verpflichtend mit dem Ausbau von erneuerbaren Energien, vor allem in den Bereichen Solar- und Windenergie verbunden werden. Neue Hotelbauten dürfen ohne ein Nachhaltigkeitskonzept nicht mehr genehmigt werden. Für die bestehende Infrastruktur müssen die großen Tourismuskonzerne verpflichtet werden, den schnellstmöglichen Umstieg auf erneuerbare Energieträger sicherzustellen.

>      Ohne die verpflichtende Einhaltung von sozialen Mindeststandards wird ein nachhaltiger Umbau der Tourismusindustrie nicht gelingen. Die NaturFreunde setzten sich deshalb dafür ein, dass die Mindestarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sofort als Grundvoraussetzung für touristische Angebote durch internationale Verträge festgeschrieben werden müssen.

>      Alle vom Tourismus Betroffenen in den Herkunfts- und Zielregionen müssen ein Mitwirkungsrecht bei der Entwicklung von touristischer Infrastruktur erhalten.

NaturFreunde fordern Berliner Senat auf Prinzessinnengarten zu erhalten und den Mietvertrag zu verlängern

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Berlin, 17.09.2012 – Zu den Planungen des Berliner Liegenschaftsfonds, den Verkauf des Grundstücks des heutigen „Prinzessinnengartens“ am Moritzplatz zu forcieren erklärt der stellvertretende Vorsitzende der NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch:

 

 

NaturFreunde unterstützen die Petition zur Erhaltung des Prinzessinnengartens

 

Berlin ist vor allem deshalb eine attraktive Stadt, weil engagierte Bürgerinnen und Bürger Freiräume schaffen und die Kieze jenseits von kommerziellen Investitionen gestalten. Damit wurde die Stadt geprägt, die in ihrer Vielfältigkeit gerade für junge und kreative Menschen anziehend wirkt. Der Prinzessinnengarten ist ein solcher Freiraum, der weit über Berlin bekannt geworden ist. Mehr als hundert Helferinnen und Helfer haben das Gelände von mehr als zwei Tonnen Müll befreit und haben seitdem die mehr als 60 Jahre vernachlässigte Brache am Moritzplatz zu einem Kleinod mitten in der Stadt verwandelt.

 

Der Prinzessinnengarten steht für urbanes Gärtnern und für eine menschengerechte Entwicklung von hochverdichteten Räumen mitten in den Innenstädten. Mit seiner demokratischen und offenen Gestaltung steht er für eine solidarische Entwicklung von Stadt.

 

Die NaturFreunde Berlin unterstützen die Forderung der Petition „Dem Prinzessinnengarten eine tragfähige Zukunft eröffnen“ und fordern das Berliner Abgeordnetenhaus auf, seine Liegenschaftspolitik endlich zu verändern. Berlin braucht nicht immer neue Shoppingcenter und Bürotürme, sondern Freiräume für eine lebenswerte Stadt. Mit den Forderungen, den Mietvertrag des Prinzessinnengartens um fünf Jahre zu verlängern, wird die Chance eröffnet, für die Fläche am Moritzplatz eine sinnvolle Zukunft zu eröffnen.

 

Die Unterstützung für die Erhaltung des Prinzessinnengartens geht weit über Berlin hinaus: Mehr als 16 000 Menschen haben innerhalb kürzester Zeit die Petition für seine Erhaltung gezeichnet.

 

Dieses Projekt, das in tausenden von freiwilligen Stunden der Bürgerinnen und Bürger der Stadt entstanden ist, und exemplarisch für urbane Gartengestaltung als Freiräume für alle Menschen steht, sollte von Seiten des Berliner Senates gewürdigt, und nicht durch einen Verkauf für immer zerstört werden.

 

Die NaturFreunde erwarten, dass die Forderung der Petition, eine demokratische Bürgerbeteiligung, zu sichern, von den Verantwortlichen aufgegriffen wird.

NaturFreunde: Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein fördert auch Natur- und Umweltbildung sowie die grenzüberschreitende Zivilgesellschaft

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Nachhaltiger Tourismus und internationaler Dialog am Oberrhein

Straßburg (F), 25. August 2012 – Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der NaturFreunde Frankreich präsentierte der Präsident der NaturFreunde Internationale Manfred Pils auf einer Pressekonferenz in Straßburg die grenzüberschreitenden Initiative „Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein“ und stellte einige Vorhaben der NaturFreunde vor.

 

„Die NaturFreunde möchten mit der Auslobung zur ‚Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein‘ auf die Besonderheiten dieser vielfältigen Region aufmerksam machen und den grenzüberschreitenden Dialog intensivieren“, stellt Manfred Pils das Projekt vor. „In der Region Oberrhein werden wir in den nächsten zwei Jahren den nachhaltigen Tourismus entlang des Rheins mit der Sensibilisierung von Erholungssuchenden in den Mittelpunkt vieler Aktivitäten stellen.“

 

Nachhaltigen Tourismus und Dialog fördern

Beginnend mit einer Auftaktveranstaltung im April 2013 in Basel laden die NaturFreunde die Bevölkerung und NaturFreunde aus ganz Europa zu einer Veranstaltungs- und Aktivitätenreihe an den Oberrhein. Umwelt- und Naturbildungsangebote, trinationale Rad- und Kulturtouren, ein großes Brücken-Sport-Fest und die Einrichtung von mehreren grenzüberschreitenden Themenwegen sind ebenso geplant wie Fachvorträge und eine Workshopreihe zur Sensibilisierung zur gemeinsamen Geschichte entlang des Rheins.

 

„Die NaturFreunde wollen damit in der Landschaft des Jahres zum grenzüberschreitenden Bewusstsein und zur gemeinsamen Identität beitragen. Mit unserer mehr als 100-jährigen Tradition und unserem ehrenamtlichen Engagement ist es seit jeher unser Bestreben, die Nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft aktiv mitzugestalten und internationale Solidarität über Grenzen hinweg zu leben“, erklärt Pils.

 

Landschaften des Jahres – Brücken in Europa

Bereits seit 1989 wählen die NaturFreunde – mit mehr als 500.000 Mitgliedern weltweit – für jeweils zwei Jahre eine grenzüberschreitende und ökologisch wertvolle europäische Region zur Landschaft des Jahres. Die NaturFreunde setzen sich dabei in der jeweiligen Landschaft des Jahres für eine Nachhaltige Entwicklung und einen grenzüberschreitenden Austausch ein.

 

Die „Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein“ ist eine Regionalentwicklungsinitiative der NaturFreunde aus Deutschland (NFD), Frankreich (FFUTAN) und der Schweiz (NFS), gemeinsam mit dem internationalen Dachverband, der NaturFreunde Internationale (NFI).

 

Mehr Informationen zur „Landschaft des Jahres 2013/14: Oberrhein“ www.oberrhein.naturfreunde.de

NaturFreunde Berlin: Bezirksamt Mitte setzt auf Beton statt auf Lebensqualität

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NaturFreunde unterstützen Protest gegen undemokratisches Vorgehen des Bezirksamtes Mitte

 

Berlin, 05.07.2012 – Zum Beschluss des Bezirksamtes Mitte den Bebauungsplan für den Mauerpark ohne Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung anzupassen erklärt der stellvertretende Vorsitzende der NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch:


Das Bezirksamt Mitte hat unter der Umgehung der Bezirksverordnetenversammlung eine massive Bebauung des Nordteils des Mauerparkerweiterungsgeländes beschlossen. Die etwa 3,5 Hektar große Fläche nördlich der Gleimstraße soll als allgemeines Wohngebiet mit dichter Bebauung ausgewiesen werden. Ohne ein Votum der Bezirksverordnetenversammlung haben CDU und SPD im Bezirksamt Mitte beschlossen, die Baupläne für dieses Areal abzuschließen und den Bebauungsplan anschließend anzupassen.

 

Die NaturFreunde Berlin verurteilen diesen Schritt auf das Schärfste. Damit werden jahrelanges Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Kiez mit Füßen getreten und das demokratisch gewählte Parlament bewusst ausgeschaltet. Wenn Baustadtrat Carsten Spalleck (CDU) zu diesen ungeheuerlichen Vorgang erklärt, dass „die Mehrheiten absehbar gewesen sei“ hebelt er die Meinungsbildung in der BVV einfach aus und erhebt er sich zum Verkünder von nicht geführten Debatten in der BVV-Versammlung.

 

Mit seiner undemokratischen und im Schnellverfahren durchgezogenen Entscheidung hat das Bezirksamt Mitte der städtebaulichen Entwicklung vom Prenzlauer Berg und Wedding einen Bärendienst erwiesen. Der Mauerpark hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigen Treffpunkte für Erholungssuchende Berlinerinnen und Berliner entwickelt. Der Mauerpark ist mit seinem hohen Freizeitwert und dem vielfältigen Angeboten durch die Bürgerinnen und Bürger zu einem stadtweit bekannten Anziehungspunkt geworden. Dieser Entwicklung wird nun mit der Betonpolitik des Bezirksamtes ein erheblicher Schaden zugefügt.

 

Es ist nicht nachvollziehbar, warum das Bezirksamt in einer „Nacht- und Nebelaktion“ jetzt Fakten für die Teilbebauung des Mauerparks geschaffen hat. Nachdem die Bezirksverordnetenversammlung die Entscheidung über den von der SPD-Faktion in der BVV Mitte vorgelegten Antrag verschoben hatte, war zu erwarten, dass nun von Seiten der Verantwortlichen ein Dialogangebot an die Bürgerinitiativen, der Stiftung Weltbürgerpark und den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger ausgehen würde. Aber weit gefehlt: Das Bezirksamt, und allen voran der Baustadtrat Carsten Spalleck (CDU) hat sich für eine Hinterzimmerdiplomatie entschieden und mit einem Verwaltungsakt Fakten geschaffen.

Mit der Entscheidung, eine 3,5 Hektar große Fläche im Norden den Mauerparks für eine dichte Wohnbebauung freizugeben, auf der 600 Wohneinheiten mit einer Geschossfläche von 58 000 Quadratmetern errichtet werden sollen, wurde dem Park nördlich des Gleimtunnels „ein regelrechter Todesstoß verpasst.“ Das Bezirksamt Mitte hat damit eine Politik für eine Immobilienfirma und gegen die Interessen der Menschen durchgepeitscht.

 

Für die NaturFreunde Berlin ist diese Entscheidung nicht akzeptabel, da im gültigen Flächennutzungsplan die Fläche zwischen Bernauer Straße und den Gleisen im Norden als Grünfläche ausgewiesen sind, die für die Parkerweiterung vorgesehen waren. Die NaturFreunde Berlin werden sich an den Protesten gegen diese undemokratische Entscheidung aktiv beteiligen.

NaturFreunde Berlin fordern Schaffung des großen Mauerparks

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Pressemitteilung:

Vorgehen von SPD und CDU in der BVV Mitte ist nicht akzeptabel

 

Berlin, 14.06.2012 – Zum heutigen Dringlichkeitsantrag der SPD in der BVV Mitte „Nächste Schritte für den Mauerpark“ erklärt der stellvertretende Vorsitzende der NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch:

 

Mit dem Dringlichkeitsantrag der SPD „Nächste Schritte für den Mauerpark“ für die heutige BVV-Sitzung soll der Wille der großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger von Wedding und Prenzlauer Berg einfach zur Seite geschoben werden. Durch eine Nacht- und Nebelaktion soll eine seit vielen Jahren intensiv diskutierte Frage im Interesse von einigen Investoren gelöst werden. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird mit einem solchen Vorgehen mit Füßen getreten.


Mit dem jetzt vorgelegten Dringlichkeitsantrag soll eine großflächige Bebauung der Mauerparkerweiterungsfläche im Wedding vorgenommen und die Privatisierung im Süden beschlossen werden. Weiter soll die Zuwegung über das Gleimviertel unter Umgehung der Beteiligung und gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger im Eilverfahren durchgepaukt werden.

 

Nach einem Planungsentwurf sind etwa 600 Wohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von bis zu 58.000 Quadratmeter vorgesehen. Weiter soll im Süden des Parks an die bisherigen Gewerbetreibenden die von ihnen genutzte Fläche verkauft werden. Durch die Bebauung nördlich der Gleimstraße werden 3,5 Hektar bebaut, durch die Privatisierung an die Gewerbetreibenden werden weitere 2 Hektar der Öffentlichkeit entzogen.

 

Die NaturFreunde Berlin lehnen diese Planungen ab. Sie fordern SPD und CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte auf, diesen Dringlichkeitsantrag zurückzunehmen und zu einem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zurückzukehren.

 

Die Schaffung des großen Mauerparks ist für die städtebauliche Entwicklung für den Berliner Norden wichtig. Mit ihm wird eine Freizeit- und Naturfläche geschaffen, die den gesamten Bereich positiv entwickelt. Gerade der Mauerpark hat sich zu einer vielseitigen, kreativen und von allen Generationen genutzten Naherholungsstätte entwickelt. Berlin braucht solche Orte, da aufgrund der Verdichtung in den letzten Jahren immer mehr Freiräume den öffentlichen Zugang entzogen wurden.

Die jetzigen Planungen laufen auf eine weitere Privatisierung möglicher öffentlicher Räume hinaus. Das wird von den NaturFreunden abgelehnt.

NaturFreunde und staatliche Umweltbildungsstätten kooperieren

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NaturFreunde und staatliche Umweltbildungsstätten kooperieren
Ausbildungen zum Wanderleiter sowie zum Natur- und Landschaftsführer lassen sich kombinieren

 

Berlin, 11. April 2012 – In der Ausbildung von Wanderleitern und zertifizierten Natur- und Landschaftsführern wollen der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU) und die NaturFreunde Deutschlands intensiver zusammenarbeiten. Kern einer Kooperationsvereinbarung ist die Anerkennung der Wanderleiter-Ausbildung der NaturFreunde Deutschlands durch die BANU sowie die Öffnung von NaturFreunde-Fortbildungen für zertifizierte Natur- und Landschaftsführer. Zudem können die NaturFreunde jetzt Natur- und Landschaftsführer ausbilden und prüfen sowie ein stimmberechtigtes Mitglied in den Lenkungskreis der BANU entsenden.

 

„Die traditionell hochwertige Wanderleiterausbildung sowie die Fortbildung Natur und Umwelt der NaturFreunde Deutschlands werden nun auch von den staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU) anerkannt – und zwar bundesweit“, freute sich Reinhard Schopf, Bundesfachgruppenleiter Wandern der NaturFreunde Deutschlands. Dadurch können die rund 250 zertifizierten NaturFreunde-Wanderleiter künftig einfacher Wandergruppen durch diejenigen Schutzgebiete führen, die bisher allein den vom BANU zertifizierten Natur- und Landschaftsführern (ZNL) vorbehalten waren.

 

NaturFreunde und BANU bilden gegenseitig aus

„Geprüfte NaturFreunde-Wanderleiter müssen nun nicht mehr extra die Ausbildung zum ZNL durchlaufen, sondern nur noch die NaturFreunde-Fortbildung ‚Natur und Umwelt‘ sowie einen regionalen BANU-Wochenendkurs absolvieren“, erklärte Schopf die neue Vereinbarung. Im Gegenzug können sich Natur- und Landschaftsführer künftig von den NaturFreunden zum Trainer C – Wandern qualifizieren lassen, indem sie weiterführende Lehrgänge für Wanderleiter besuchen, etwa die Aufbaumodule Nordic-Walking, Gesundheit, Rad- oder Schneeschuhwandern.

 

Zum Botschafter der eigenen Region fortbilden

Auch dürfen NaturFreunde-Landesverbände jetzt selbst ZNL ausbilden und prüfen, sofern sie einen Kooperationsvertrag mit BANU-Einrichtungen auf Landesebene abgeschlossen haben. Denn eine wesentliche Besonderheit des BANU-Wochenendkurses ist das Regionalprinzip, welches die Voraussetzungen dafür schafft, dass sich die Teilnehmer zu „Botschaftern der eigenen Region“ entwickeln können. „In ersten Bundesländern wie Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz sind wir hier bereits auf einem guten Weg“, so Reinhard Schopf.

 

Ehrenamtliches Engagement im Naturschutz qualifizieren

Durch die weitreichende Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wanderleiterausbildung können beide Organisationen das ehrenamtliche Engagement im Natur- und Landschaftsschutz jetzt noch besser fördern und qualifizieren. „Durch die neue Kooperation können wir uns intensiver austauschen, gemeinsam Fortbildungen planen sowie Einsätze koordinieren“, erklärten der BANU-Vorsitzende Albert Langsdorf und Reinhard Schopf.

 

Die NaturFreunde Deutschlands entsenden jetzt auch ein stimmberechtigtes Mitglied in den Lenkungskreis der BANU. „Dadurch reden wir in Zukunft noch mehr mit bei der Natur- und Umweltbildung in Deutschland“, betonte Andreas Linsmeier, Mitglied im Bundeslehrteam Wandern der NaturFreunde Deutschlands und stellvertretender Landesvorstand der NaturFreunde Württemberg.

 

Mehr über die Ausbildungen zum Wanderleiter und zum Trainer C – Wandern der NaturFreunde Deutschlands: www.wandern.naturfreunde.de 

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