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Grußbotschaft an die Internationale Friedenskonferenz in der Türkei

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Grußbotschaft an die Internationale Friedenskonferenz in der Türkei

Berliner Friedensbewegung fordert: Keine PATRIOTs und AWACS in die Türkei!

Berliner Friedensbewegung fordert: Keine PATRIOTs und AWACS in die Türkei!

 

 

Wir, Berliner Friedensaktivistinnen und –aktivisten, erklären uns mit Eurer internationalen Friedenskonferenz solidarisch, die vom 25. – 29. April 2013 zum Thema “Imperialists out of Middle East! Stop War, stop NATO!” in Istanbul und Antiochia stattfindet.

Wir fordern im Rahmen einer Mahnwache, die wir am Freitag, den 26.4. abhalten, ein
Ende der Kampfhandlungen und Frieden für das syrische Volk und verlangen gleichzeitig von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland, die an der türkisch – syrischen Grenze stationierten Patriot Raketen und AWACS abzuziehen. Sollten sie durch die NATO zum Einsatz kommen, hätte das verheerende Folgen, nicht nur für Syrien. Jede Einmischung von Außen ist völkerrechtswidrig und kann den gefürchteten Flächenbrand auslösen.

Deswegen fordern wir:

Keine Einmischung in Syrien!
Stoppt die Waffenlieferungen!
Dialog und Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition!

Wir wollen uns am internationalen Kampf gegen alle völkerrechtswidrigen Einmischungen beteiligen und auch unsere Kritik an der Teilnahme der deutschen Bundesregierung zum Ausdruck bringen.

Wir wünschen Eurer Konferenz viel Erfolg und würden uns freuen, wenn Ihr uns über Eure Ergebnisse unterrichtet.

In Solidarität
Gruppen der Berliner Friedenskoordination
Dt. Freidenker-Verband e.V., Landesverband Berlin
Türkische und kurdische Friedensaktivistinnen und –aktivisten

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Message of Greetings to the International Peace Conference in Turkey

We, Berlin peace activists, declare our solidarity with your International Peace Conference, taking place from the 25th to the 29th of April, 2013 on the issue of
“Imperialists out of Middle East! Stop War, stop NATO!” in Istanbul and in Antiochia.

We will be demanding, within the scope of a solemn vigil, which we will hold on Friday, 26.4, an end to the fighting and peace for the Syrian people, and at the same time, demand from the government of the Federal Republic of Germany to remove the Patriot Missiles and AWACSS stationed on the Turkish – Syrian border. Should NATO end up using them, the results would be disastrous, and not only for Syria. Every intervention from outside is contrary to international law and could result in the feared out break of war throughout the entire region.

Therefore we are demanding:

No Interference in Syria!
Stop the Arms deliveries!
Dialogue and negotiations are the order of the hour!

We want to contribute to the international struggle against all forms of intervention, which are contrary to international law, and also express our criticism of the participation of the German Federal Government.

We wish the conference to be a great success and would be very pleased if you would inform us of your results.

In solidarity:
Groups from the Berlin Peace Coordination
German Freethinker’s Society inc., Association from Berlin
Turkish and Kurdish peace activists

Berlin, 23rd of April, 2013

 

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Türkiye’de düzenlenen Uluslararası Barış Konferansına selam mesajı

Biz Berlin barış eylemcileri olarak : ‘Emperyalistler ortadoğuyu terk et! Savaşa hayır!

NATO’ya hayır!’ başlıkları altında 25.-29. Nisan 2013 tarihleri arasında İstanbul ve Antakya’da düzenlediğiniz Uluslararası Barış Konferansına desteğimizi bildirmek istiyoruz.

26.04. tarihinde Suriye halkı için barış sloganı altında düzenleyeceğimiz bir etkinlik çerçevesinde çatışmaların hemen durmasını ve Almanya hükümetinden de Türkiye’de konuşlandırılan Patriot füzelerinin ve AWACS uçaklarının hemen geri çekilmesini talep ediyoruz. Bu silahlar NATO tarafından kullanıldığında Suriye halkı için telafi edilemez sonuçlara yol açacaktır. Her dış müdahele uluslarası hukuğa aykırıdır ve bölgenin kana bulanmasına neden olmaktadır.

Bu nedenlerle taleplerimiz:

Suriye’ye müdaheleye son!
Silah sevkiyatını durdurun!
Taraflar derhal masaya otursun ve diyaloğa başlasın!

Uluslarası hukuğa aykırı dış müdahelelere karşı mücadelemizi artırarak sürdüreceğimizi ve Alman hükümetinin politikalarına karşı protestomuzu tekrar dile getirmek istiyoruz.

Konferansınızın başarılı geçmesini umuyor ve konferansın sonuçları konusunda bizi
bilgilendirmenizden memnun olacağımızı belirtmek istiyoruz.

Dayanışma dolu selamlarla…
Berlin Barış Koordinasyonu
Alman Özgür Düşünürler Birliği (DFB) , Berlin seksiyonu
Türk ve Kürt barış eylemcileri

Berlin, 23 Nisan 2013

Bundesausschusses Friedensratschlag: Alle Soldaten aus Afghanistan abzuziehen

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Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag

friedenKassel, 18. April 2013 – Zur Ankündigung des Verteidigungsministers, auch nach dem “Abzug” aus Afghanistan 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan zu lassen, erklärte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag:

Eine Überraschung ist die Ankündigung de Maizières nicht. Seit Monaten wird in der NATO darüber diskutiert, wie man einerseits den Abzug aus Afghanistan bewerkstelligen kann, ohne die Kontrolle über das Land zu verlieren.

Denn genau darum geht es: Ein vollständiger Abzug vom Hindukusch würde zwar nicht dazu führen, dass die Sicherheit Deutschlands nun bedroht wäre; es würde aber wohl heißen. dass in Afghanistan politische Kräfte die Oberhand gewinnen, die man seit elf Jahren für das Böse schlechthin gehalten und entsprechend bekämpft hat. Damit müsste auch der alte Anspruch aufgegeben werden, eine der wichtigsten Regionen für den Transport von Erdöl und Erdgas aus Zentralasien aus der Hand zu geben. Der Krieg in Afghanistan ist ja nicht um der Menschen- und Frauenrechte Willen geführt worden – das wurde nur vorgeschoben -, sondern aus geostrategischen Interessen.

Ein Zweites kommt hinzu: Die NATO kann es sich nicht leisten einzugestehen, dass der Afghanistan-Krieg, den immerhin über 100.000 Menschen mit dem Leben bezahlen mussten, ohne sichtbaren Erfolg abgeblasen werden muss. Daher die Behauptung von der erfolgreichen Übergabe der “Sicherheitsverantwortung” an die Afghanen. Wäre dem so, dann könnten getrost alle NATO-Soldaten abziehen. Da es aber nicht so ist, müssen Tausende von ihnen weiter im Land bleiben um wenigsten zu versuchen, strategisch wichtige Positionen (z.B. Militärstützpunkte) zu behalten.

Wir stellen fest: Erstens: Der Krieg in Afghanistan war von Anfang an falsch und endet mit einer – allerdings nicht eingestandenen – Niederlage der NATO. Zweitens: Der Krieg hat Hunderte Milliarden US-Dollar gekostet; ein Aufbau des Landes hat nicht stattgefunden. Die Afghanistan-Mission war ein einziges Desaster. Drittens: Das Desaster wird kein Ende haben, wenn nun mit reduzierten Streitkräften versucht wird, den Anschein einer Kontrolle über das Land am Hindukusch aufrecht zu erhalten.

Die Friedensbewegung hält weiter an ihrer Forderung fest, alle Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. Anstelle einer Fortsetzung des Krieges muss der zivile Aufbau unterstützt werden – dort, wo die Afghanen zur Hilfe bereit sind.

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:
Peter Strutynski (Sprecher)

Berliner Ostermarsch 2013: 1000 Teilnehmende

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Zum heutigen Berliner Ostermarsch unter dem Motto “Es ist an der Zeit: Sagt Nein!” sind mehr als 1000 Aktive gekommen um gemeinsam gegen Krieg, Rüstungsexport und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft zu demonstrieren.

Kurze Reden wurden am Potsdamer Platz gegen die Rüstungskonzerne EADS, Boeing und Rheinmetall gehalten.

Der Ostermarsch startete am Potsdamer Platz und wurde durch drei Zwischenkundgebungen vor der US-amerikanischen Botschaft, den Rüstungslobbyunternehmen am Pariser Platz und dem Deutschen Bundestag kurz gestoppt.

Am Pariser Platz wurden klare Reden gegen die dort ansässigen Rüstungslobbyisten von Krauss-Maffei Wegmann, Diehl und Lockeed Martin gehalten.

Abschlusskundgebung war am Bundeskanzleramt, bei dem Sabine Schiffer und Jutta Kausch die Abschlussreden hielten.

DSC_0116Mehr als 40 Organisationen haben zum Ostermarsch in Berlin aufgerufen.

 

 

 

 

 

 

NaturFreunde rufen zur Teilnahme an den Ostermärschen auf

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NaturFreunde Deutschlands kritisieren die zunehmende Militarisierung der Politik

 

naturfreunde haende geschnittenBerlin, 27. März 2013 – „Die Ostermärsche 2013 finden in einer Zeit statt, in der die Androhung, Vorbereitung und Führung von Kriegen und bewaffneten Interventionen zum integralen Bestandteil der deutschen Außenpolitik gehört,“ kritisiert Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands. Die NaturFreunde fordern die Parteien im Deutschen Bundestag auf, diesen falschen Weg zu beenden und zu einer friedlichen und militärfreien Außenpolitik umzukehren.

Die NaturFreunde setzen sich für einen sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan und eine Beendigung des Patriot-Einsatzes in der Türkei ein. Mit militärischen Mitteln lässt sich kein langfristiger Friede sichern. Vielmehr verurteilen die NaturFreunde den Einsatz der Bundeswehr für geostrategische und wirtschaftliche Interessen.

Ausdrücklich solidarisieren sich die NaturFreunde mit der Friedensbewegung in Frankreich, die gegen die neokoloniale Politik der französischen Regierung in Mali demonstriert. Obwohl es über viele Bodenschätzen verfügt, ist Mali eines der ärmsten Länder der Erde, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben muss. Vor allem im Norden Malis werden viele Bodenschätze vermutet. Aus dieser Region deckt Frankreich einen großen Teil seines Uran-Bedarfs für die französischen Atomanlagen und die französischen Atomwaffen. Durch die massive Präsenz französischer Truppen in Mali und im Niger sollen die Uranproduktion im Norden Nigers und die Stellung Nigers als weltweit viertgrößter Uranproduzent abgesichert werden.

Drohnen weltweit ächten
Fast täglich werden Menschen in Afghanistan, Pakistan oder im Jemen durch Spezialkommandos der westlichen Armeen oder durch Drohneneinsätze getötet. In den letzten Jahren sind allein in Pakistan mehr als 3.000 Tote durch Drohnenangriffe zu beklagen. Die NaturFreunde unterstützen die bundesweite Kampagne „Keine Kampfdrohnen“ und fordern, den Irrweg der Anschaffung und Produktion bewaffneter Drohnen sowie die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich aufzugeben.

Kampfdrohnen senken die Schwelle für bewaffnete Aggressionen. Der „Kampf gegen den Terrorismus“ betrifft immer größere Teile der Welt und tyrannisiert die Bevölkerung in den betroffenen Regionen. Die „gezielte” Tötung von Menschen innerhalb und außerhalb von Kriegen durch Drohnen und bewaffnete Einsatzkommandos ist die weltweite Wiedereinführung der Todesstrafe – ohne Anklage, gerichtliches Verfahren und Urteil. Die NaturFreunde setzen sich für ein weltweites Verbot und die völkerrechtliche Ächtung dieser Waffen ein.

Waffenexporte verbieten
Die NaturFreunde fordern ein Verbot von Rüstungsexporten. Alle Bundesregierungen der letzten Jahre haben den Rüstungsexport aus Deutschland gefördert und die Sicherung der deutschen Rüstungsproduktion als weltweit führende Rüstungsanbieter unterstützt. Bei den Exporten belegt Deutschland den dritten Platz auf der Welt. Mehr als 30 Milliarden Euro an Exportverträgen zur Lieferung von schweren Waffen sollen in den nächsten Monaten beraten und genehmigt werden.
Gemeinsam mit den Gewerkschaften setzen sich die NaturFreunde für ein öffentlich gefördertes Rüstungskonversionsprogramm ein und wollen mit Betriebsräten und Belegschaften für die Beendigung der Rüstungsproduktion in Deutschland kämpfen.

Für eine Schule ohne Militär
Schulen und Bildungseinrichtungen müssen grundsätzlich zu militärfreien Einrichtungen werden. Die NaturFreunde unterstützen Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Einsatz für „Schulen ohne Militär“. Der massenhafte Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen verletzt die Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention. Im Artikel 3 des Zusatzprotokolls der Kinderrechtskonvention ist geregelt, dass Minderjährige grundsätzlich nicht für den Militärdienst angeworben werden dürfen. Artikel 29 verlangt, dass „Kinder zu Frieden, Toleranz und Völkerverständigung erzogen werden“. Deshalb fordern die NaturFreunde die Kündigung der Kooperationsvereinbarungen von Bundesländern mit der Bundeswehr und unterstützen die Bündnisse für Zivilklauseln an Hochschulen.

Teil der Friedensbewegung
Die NaturFreunde Deutschlands sind seit mehr als 50 Jahren Teil der bundesdeutschen Friedensbewegung und waren Gründungsmitglied der Anti-Atomtod-Bewegung, aus der schließlich die Ostermärsche hervorgegangen sind. Die NaturFreunde engagieren sich in den Bündnissen „Schule ohne Militär“, „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“, für die Kampagnen „Keine Kampdrohnen“, „atomwaffenfrei.jetzt“ und im Vorbereitungskreis „1914-2014 – Einhundert Jahre 1. Weltkrieg“.

Friedensbewegung demonstriert gegen die “zunehmende Militarisierung der Politik”: 80 Ostermärsche in 100 Orten

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Ostermärsche beginnen am Wochenende
“Krieg ist keine Lösung”
Friedensbewegung demonstriert gegen die “zunehmende Militarisierung der Politik”
80 Ostermärsche in 100 Orten

Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag

friedenKassel, Berlin, 21. März 2013 – Zu den bevorstehenden Ostermärschen der Friedensbewegung erklärten die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, einem Bündnis zahlreicher lokaler und regionaler Basis-Friedensinitiativen, Peter Strutynski und Lühr Henken am Donnerstag in Kassel:

Die Premiere zu den diesjährigen Ostermärschen der Friedensbewegung findet bereits am kommenden Wochenende in Potsdam statt. Über 80 weitere Ostermärsche, die durch mehr als 100 Orte führen, werden dann am Osterwochenende folgen. Es sind etwa genauso viele wie in den vergangenen Jahren.

Zugenommen haben allerdings die Themen und Probleme, mit denen sich die Friedensbewegung auseinandersetzen muss. Soeben hat das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI bestätigt, dass Deutschland weiterhin hinter den USA und Russland der drittgrößte Waffenexporteur weltweit ist. Rüstungsgüter gehen von hier in etwa 80 Staaten der Erde, darunter viele Entwicklungsländer. Besonders beliebt sind Waffen Made in Germany im Nahen und Mittleren Osten: Geliefert wird unterschiedslos an Saudi-Arabien, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait – Staaten, die entweder wegen ihrer Missachtung der Menschenrechte oder wegen ihrer Verstrickung in regionale Dauerkonflikte nie und nimmer deutsche Waffen erhalten dürften. Doch die Einhaltung der eigenen Rüstungsexportrichtlinien ist der Bundesregierung keinen Pfifferling wert. In allen Ostermärschen steht das Rüstungsthema obenan auf der Agenda.

Neu hinzugekommen ist auch die Kritik an der Drohnenpolitik der Regierungskoalition. Die feste Absicht des Verteidigungsministeriums, bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr zu bestellen oder herstellen zu lassen, erntet entschiedenen Widerspruch sowohl in der Friedensbewegung als auch in der Öffentlichkeit. Auch wenn aus Regierungskreisen verlautbart, die Entscheidung über Kampfdrohnen erst im kommenden Jahr fällen zu wollen: Für die Friedensbewegung bedeutet das, den Druck auf Berlin so weit zu erhöhen, dass die Regierung auf diesen neuen Aufrüstungsschritt verzichten muss. Kampfdrohnen sind verfassungsrechtlich und völkerrechtlich außerordentlich umstritten und würden die Schwelle zum Krieg führen weiter senken.

Die weiteren Themen der diesjährigen Ostermärsche sind “alt”, aber deswegen noch lange nicht erledigt. In allen Ostermarsch-Aufrufen werden die Auslandseinsätze der Bundeswehr (von Afghanistan bis Mali) verurteilt und Regierung und Bundestag an den Grundgesetz-Auftrag erinnert, wonach die Bundeswehr nur der Landesverteidigung zu dienen habe. Mittlerweile wird ihr Umbau zu einer weltweit einsetzbaren Interventionsarmee (“Armee im Einsatz”) zügig vorangetrieben. Die Friedensbewegung fordert den Abzug der Truppen aus den genannten Ländern sowie aus der Türkei. Der dortige “Patriot”-Einsatz verschärfe nach Ansicht der Ostermarschierer nur den Konflikt mit Syrien. Dasselbe würde auch die Beendigung des Waffenembargos der EU bedeuten. Jede äußere militärische Einmischung in den syrischen Bürgerkrieg erhöht das Leiden der Bevölkerung und birgt die Gefahr eines regionalen Flächenbrandes.

Auch im Konflikt um das iranische Atomprogramm mahnt die Friedensbewegung zu einer realistischen Politik der Deeskalation. Selbst wenn wir unterstellen, dass Teheran an der Entwicklung der Atombombe bastelt (was keineswegs belegt ist), könnte der Iran durch einen “Präventivkrieg”, wie in Israel und die USA wohl ins Auge fassen (Obama: “Alle Optionen liegen auf dem Tisch”) davon langfristig nicht gehindert werden. Die Friedensbewegung schlägt den einzig gangbaren und völkerrechtlich gebotenen Weg der Verhandlungen mit dem Ziel einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten vor.

Neben den friedenspolitischen Themen der “großen Politik” werden die Ostermärsche auch Konflikte und Probleme “vor Ort” aufgreifen. Dazu zählen beispielsweise der Kampf gegen die immer aggressiver auftretende Werbung der Bundeswehr in Schulen oder auf Jahrmärkten, die Zurückweisung von Rüstungsforschung an den Hochschulen, der Protest gegen besonders markante Militäreinrichtungen wie etwa die in Büchel gelagerten US-Atomwaffen, das Drehkreuz Ramstein für die Interventionskriege der USA, die NATO-Kommandozentrale in Kalkar oder das im Aufbau befindliche Ausbildungszentrum der Bundeswehr für den Städte- und Guerillakampf in der Colbitz-Letzlinger Heide (bei Magdeburg).

All diesen ungeliebten Entwicklungen setzen die Ostermärsche ihre Forderung nach einer Kehrtwende der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik gegenüber. Die Friedensbewegung, so heißt es in vielen Aufrufen, verweigert sich dem Zwangsdenken von Kriegspropaganda, Kriegsdrohungen und Kriegen. Sie hält fest an der Vision von einer Welt ohne Atomwaffen, von einem entmilitarisierten Europa der Völkerverständigung, von einer Bundesrepublik, von deren Boden kein Krieg, sondern, wie es im 2+4-Einigungsvertrag heißt, “nur noch Frieden ausgeht”.

Die zahlreichen Friedensinitiativen und lokalen Bündnisse, welche die Ostermärsche vorbereiten, sind guter Dinge, dass die Teilnehmerzahlen wieder an das gute Vorjahresergebnis heranreichen. Sicher sind sich aber alle darin, dass die Ostermärsche notwendiger sind als je zuvor.

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:
Lühr Henken, Berlin
Peter Strutynski, Kassel

Appell: Keine Kampfdrohnen!

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Wir sind gegen die Etablierung einer Drohnentechnologie zur Kriegsführung, Überwachung und Unterdrückung.

Aktuell ist die Bundesregierung offenbar entschlossen, die Bundeswehr mit unbemannten bewaffneten Flugzeugen (Kampfdrohnen) auszustatten.

Wir lehnen Kampfdrohnen ab, weil ihr Einsatz

  • die Schwelle zu bewaffneten Aggressionen weiter senkt,
  • “gezielte” Tötung von Menschen innerhalb und außerhalb von Kriegen bedeutet – ohne Anklage, Verfahren und Urteil,
  • die Bevölkerung betroffener Landstriche terrorisiert und sie an Leib und Leben gefährdet,
  • die Entwicklung autonomer Killer-Roboter befördert und noch schrecklichere Kriege zur Folge hätte,
  • eine neue Rüstungsspirale in Gang setzt.

Wir fordern von Bundesregierung und Bundestag,

  • den Irrweg der Anschaffung und Produktion bewaffneter Drohnen sowie die diesbezügliche Forschung und Entwicklung aufzugeben und
  • sich für ein weltweites Verbot und völkerrechtliche Ächtung dieser Waffen einzusetzen.

(PDF)

Unterstützen!

Sie können diesen Appell:

Der Aufruf wird unterstützt von:

 

  1. Aachener Friedenspreis e.V.
  2. AKF – Arbeitskreis für Friedenspolitik
  3. AK Rüstungskonversion
  4. Aktion Freiheit statt Angst e.V., Berlin
  5. Antikriegshaus Sievershausen
  6. Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier
  7. Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, OG Hannover
  8. attac Berlin
  9. attac Lindau
  10. attac Magdeburg
  11. attac Tübingen
  12. Augsburger Friedensinitiative (AFI)
  13. Berliner Arbeitskreis Uran-Munition
  14. Berliner Bündnis Schule ohne Militär
  15. Brandenburg – Berliner Initiative für Zivilklausel gegen Rüstungs- und Militärforschung
  16. Bremer Friedensforum
  17. Bremische Stiftung Rüstungskonversion und Friedensforschung
  18. Bundesausschuss Friedensratschlag
  19. Bündnis für die Zukunft Hannover
  20. Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V.
  21. BI OFFENe HEIDe
  22. CCC – Chaos Computer Club e.V.
  23. CODEPINK Germany
  24. Coop Antikriegscafe Berlin
  25. Deutscher Freidenker-Verband
  26. Deutscher Friedensrat e.V.
  27. DFG-VK Bundesverband
  28. DFG-VK Bremen
  29. DFG-VK Hamburg
  30. DFG-VK Kiel
  31. DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg
  32. DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine)
  33. digitalcourage e.V.
  34. Digitale Gesellschaft e.V.
  35. Dortmunder Friedensforum
  36. Emder Friedensforum
  37. Essener Friedensforum
  38. FBK Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e.V.
  39. FIfF – Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
  40. FIW Friedensinitiative Berlin-Wilmersdorf
  41. Forum Friedensethik (FFE) in der Evangelischen Landeskirche in Baden
  42. Forum Friedenspsychologie e.V.
  43. Frauennetzwerk für Frieden e.V.
  44. Frauen wagen Frieden
  45. Friedensbüro Hannover e.V.
  46. Friedensforum Duisburg
  47. Friedensinitiative Köln Sülz/Klettenberg
  48. Friedensinitiative Zehlendorf e.V.
  49. Friedenskreis Castrop-Rauxel
  50. Friedenskreis Lübeck/Herzogtum Lauenburg
  51. Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg
  52. Friedensplenum Tübingen/Antikriegsbündnis
  53. Friedenswerkstatt Kiel
  54. GBM – Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e. V.
  55. Gegenuniversität in Gründung ]GIG[ (Sub-Committee on the Integration of Humanities)
  56. GEW-Ausschuss für Friedenserziehung (GEW-Hamburg)
  57. Gruppen der Berliner Friedenskoordination
  58. Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e. V.
  59. Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg
  60. Hiroshima-Arbeitsgemeinschaft Kiel
  61. IALANA – Juristen und Juristinnen gegen ABC-Waffen – Für gewaltfreie Friedensgestaltung
  62. IFFF-WILPF – Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
  63. ILMR – Internationale Liga für Menschenrechte
  64. IMI e.V. – Informationsstelle Militarisierung
  65. Informationsstelle für Friedensarbeit – Meckenheim (Information Bureau for Peace Work)
  66. Initiative “Kein Militär mehr”
  67. Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg
  68. Initiative gegen Waffen vom Bodensee
  69. IPPNW Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.
  70. IPPNW – AK Süd-Nord
  71. IPPNW – Regionalgruppe Hamburg
  72. Kasseler Friedensforum
  73. Kölner Friedensforum
  74. Kooperation für den Frieden
  75. Komitee für Grundrechte und Demokratie
  76. Kriwi – Unterstützung internationaler Kommunikation kritischer WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen e.V.
  77. Landesverband Berlin im Deutschen Freidenker-Verband e.V.
  78. Lebenshaus Schwäbische-Alb
  79. Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
  80. Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg
  81. NaturFreunde Deutschlands
  82. NatWiss – NaturwissenschafterInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit
  83. Occupy Hamburg
  84. Ökumenische Aktion Ohne Rüstung Leben
  85. Ökumenisches Zentrum für Friedens-, Umwelt- und Eine-Welt-Arbeit e.V.
  86. Offene Arbeit Erfurt, Basisgemeinde des Evang. Kirchenkreises Erfurt
  87. Ostermarsch Rhein Ruhr Komitee
  88. pax christi – Bistumsstelle Mainz
  89. pax christi München
  90. pax christi – Regionalgruppe Düren
  91. PPF – Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden
  92. RAV – Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein
  93. RüstungsInformationsBüro Freiburg – RIB e.V.
  94. Thüringer Friedenskoordination/Aktionskreis für Frieden e.V.
  95. VVN-BdA – Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten
  96. VVN-BdA Landesvereinigung NRW, Kreisvereinigung Düsseldorf
  97. Würselener Initiative für den Frieden
  98. ZAA Zusammenarbeitsausschuss der Friedensbewegung Schleswig Holstein

 

 

Appell von Friedens- und Bürgerrechtsgruppen: „Keine Kampfdrohnen!“

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22. März 2013

 

Presseerklärung zur Veröffentlichung des AppellsKeine Kampfdrohnen!

 

 

Appell von Friedens- und Bürgerrechtsgruppen:

Keine Kampfdrohnen!

 

Veröffentlichung des Aufrufs von zahlreichen Gruppen, Initiativen und Vereinen

 

 

friedenZahlreiche Friedens- und Bürgerrechtsgruppen wenden sich zum heutigen Beginn der bundesweiten Ostermarschaktionen mit einem gemeinsamen Appell gegen die Etablierung von Drohnen bei Kriegseinsätzen, zur Überwachung und Unterdrückung. Der Appell “Keine Kampfdrohnen!” richtet sich an Bundesregierung und Bundestag und fordert dazu auf, weder bewaffnete Drohnen anzuschaffen noch in deren Forschung und Entwicklung weiter zu investieren.

 

 

Anfang März trafen sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Friedens- und Bürgerrechtsbewegungen in Hannover, um über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Ausrüstung der Bundeswehr mit unbemannten, bewaffneten Drohnen (sog. Kampfdrohnen) zu beraten. Anlass dazu gaben die in letzter Zeit sich häufenden Überlegungen aus Regierungskreisen zur Anschaffung dieser neuen Waffen.

 

Daraus hervor ging der bundesweite Appell “Keine Kampfdrohnen!”, der bereits zum jetzigen Veröffentlichungszeitpunkt von rund 80 Gruppen, Verbänden und Initiativen in der Bundesrepublik mitgetragen wird[1]. Das breite Bündnis besteht aus Organisationen der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung, Kirchengruppen und Gewerkschaften sowie Bürgerinitiativen.

 

Die Kampagne zielt auf die Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren, die durch die Aufrüstung mit Kampfdrohnen und Aufklärungsdrohnen verbunden sind und fordert konkret von Bundesregierung und Bundestag den “Irrweg” der Anschaffung und Produktion bewaffneter Drohnen sowie die diesbezügliche Forschung und Entwicklung aufzugeben und sich für ein weltweites Verbot und die völkerrechtliche Ächtung dieser Waffen einzusetzen. Zudem wird sich das Bündnis um eine stärkere Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Gruppen auf internationaler Ebene bemühen.

 

Das Bündnis ruft ab sofort zur namentlichen Unterstützung des Appells auf und stellt dafür Unterschriftenlisten[2] bereit. Auf dem Internetportal

www.drohnen-kampagne.de

werden zudem die zusätzliche Möglichkeit einer Online-Unterstützung des Appells[3] sowie Informationen und Materialien zum Thema Drohnen angeboten.

 

 

 

 

Presseansprechpartner finden sich bei jeder der diesen Appell unterstützenden Gruppen, alternativ sonst hier:

 

Laura v. Wimmersperg, Friedenskoordination Berlin, Telefon 030 / 78 23 382 oder 0160 / 99 85 57 75

Peter Strutynski, Bundesausschuss Friedensratschlag, Kassel, Telefon 0160 / 97 62 89 72

Christoph Marischka, Informationsstelle Militarisierung, Tübingen, Telefon 07071 / 49 154

Somalia: Ärzte ohne Grenzen kritisiert Vermischung von Militäreinsatz und humanitärer Hilfe durch die UN

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PRESSEMITTEILUNG

 

800px-Ärzte_ohne_Grenzen_Logo.svgNew York/Berlin, 28. Februar 2013. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisiert Pläne der Vereinten Nationen, humanitäre Hilfe in den internationalen Militäreinsatz in Somalia zu integrieren. Die Organisation warnt, diese Umstrukturierung gefährde eine unabhängige und unparteiliche Hilfe für die Somalier, die weiterhin massiv unter dem Krieg leiden.

„Viele Somalier ringen noch immer täglich um das Lebensnotwendigste wie Nahrung, Gesundheitsversorgung und Schutz vor Gewalt“, sagt Jerôme Oberreit, internationaler Generalsekretär von Ärzte ohne Grenzen. „Humanitäre Hilfe muss sich ausschließlich an den Bedürfnissen dieser Menschen orientieren und darf nicht von anderen Motiven geleitet werden. Sie muss völlig unabhängig von jeglicher politischer Zielsetzung bleiben. Humanitäre Organisationen dürfen nicht als Erfüllungsgehilfen zur Bekämpfung von Aufständen oder zur militärischen Stabilisierung zwangsverpflichtetwerden.“

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erörtert derzeit die künftige Struktur der UN-Mission in Somalia und diskutiert die Integration der humanitären Hilfe in die dortigen politischen und militärischen Strukturen. Eine solche Vermischung könnte zusätzliches Misstrauen gegenüber Hilfsorganisationen wecken. Schon jetzt sind die Arbeitsmöglichkeiten für humanitäre Helfer in Somalia erheblich eingeschränkt, und es ist eine große Herausforderung, die Sicherheit von Patienten und medizinischem Personal zu gewährleisten. Versuche, die humanitäre Hilfe weiter zu politisieren, bringt Patienten und humanitäre Helfer zusätzlich in Gefahr.

In ganz Somalia sind große Teile der Bevölkerung auf elementare Unterstützung angewiesen. Viele Betroffene leben in Konfliktregionen und in Gebieten, die von unterschiedlichen bewaffneten Gruppierungen kontrolliert werden, was die Wichtigkeit von unabhängiger und unparteilicher humanitärer Hilfe deutlich macht. Die Menschen haben kaum Zugang zu Nahrung und medizinischer Versorgung. Mehr als 730.000 Somalier haben in Flüchtlingslagern in Kenia und Äthiopien Zuflucht gesucht.

Ärzte ohne Grenzen selbst muss die Aktivitäten in Somalia wegen Sicherheitsrisiken schon seit längerem einschränken. Im Oktober 2011 wurden zwei Mitarbeiterinnen aus dem kenianischen Flüchtlingslager Dadaab entführt und nach Somalia gebracht, wo sie vermutlich nach wie vor festgehalten werden. Bis zu ihrer Freilassung beschränkt die Organisation ihre Tätigkeit in Somalia auf rein lebensrettende Maßnahmen.

 

Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit 1991 ununterbrochen in Somalia und leistet derzeit in zehn Regionen des Landes sowie in Kenia und in Äthiopien Hilfe. Im ersten Halbjahr 2012 behandelten die Mitarbeiter fast 30.000 schwer mangelernährte Kinder und impften 75.000 Personen gegen ansteckende Krankheiten. Die Teams begleiteten über 7.300 Geburten und führten etwa eine halbe Million Konsultationen durch. Für ihre Arbeit in Somalia nimmt die Organisation keinerlei Regierungs- oder institutionelle Gelder an, sie finanziert sie ausschließlich aus privaten Spenden.

Bundesweites Vernetzungstreffen zum Thema „Drohnen“, 2.3.13, Hannover

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frieden

Für eine weltweite Ächtung von Kampf- und autonomen Drohnen

Für eine öffentliche und kritische Diskussion über den durch Drohneneinsätze

ausgelösten Wandel bei Kriegsführung und Repression von demokratischen Bewegungen

Gegen die Etablierung einer Drohnentechnologie für Kriegsführung,

Überwachung und Unterdrückung

Hannover

Samstag, 2. März 2013

11 – 17 Uhr

im Bürgerbüro für Stadtentwicklung

Braunstraße 28

Haltestelle „Glocksee“ der vor dem Hbf abfahrenden Straßenbahn-Linie10 Richtung Ahlem

Worum geht es?

 

Es gibt viele Gruppen und Einzelpersonen, die sich gegen den fortschreitenden Einsatz von Drohnentechnologie im Inneren wie im Äußeren einsetzen bzw. kritisch Stellung dazu beziehen. Deutschland ist hinsichtlich Forschung, Entwicklung, Produktion und Anwendung von Drohnentechnologie ein „Global Player“, doch werden die mit der Drohnentechnologie verknüpften Fragen der Ausweitung von Kriegs-, Tötungs- und Repressionsstrukturen in der Öffentlichkeit bislang nur sehr wenig diskutiert und kritisiert.

 

Dieses Treffen soll eine Gelegenheit zum Kennenlernen und Vernetzen sein.

 

Wir möchten uns austauschen und über gemeinsame Initiativen in der Arbeit zur Drohnentechnologie beraten und – wenn möglich – ganz konkret werden lassen.

 

Bitte gebt uns – sobald erkennbar – eine kurze Rückmeldung, ob und mit wie vielen Menschen ihr anreist, damit wir abschätzen können, ob die vorgesehenen Räumlichkeiten genügen.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos, ein nettes Café nebenan bietet die Gelegenheit zum Essen, falls Übernachtungsmöglichkeiten benötigt werden, dann bitte ebenfalls Bescheid sagen.

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

Friedensbüro Hannover                       http://fbh.frieden-hannover.de/

Brunhild Müller-Reiß

mueller-reiss (at) arcor.de, (0511) 44 64 82

 

Friedenskoordination Berlin                 http://www.friko-berlin.de/

Laura von Wimmersperg

laurawimmersperg (at) t-online.de, (030) 782 33 82

 

 

Hinweise zur Anfahrt

Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover, Braunstraße 28, 30159 Hannover

 

Ab Hauptbahnhof die vor dem Hauptbahnhof-Platz in Richtung „Ahlem“ abfahrende Straßenbahnlinie Nr. 10 nehmen, von dort aus die vierte Haltestelle „Glocksee“ aussteigen.

Das Bürgerbüro befindet sich rechts neben dem Café Safran.

FRIKO Berlin: Plenum im März am 3.3.13

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friedenLiebe Freundinnen, liebe Freunde,

 

zu unserem Plenum im März

 

am Sonntag, den 3. 3. 2013

um 18 Uhr 30

im PallasT, Pallasstr. 35 Ecke Potsdamer Str., (U2 Bülowstr., U7 Kleistpark, M48, 85, A 187)

 

lade ich Euch herzlich ein

 

TOP:

  • Termine, Ankündigungen, Kurzberichte
  • September 1914 – 2014  hundert Jahre 1. Weltkrieg

Zum Stand der bisherigen  Planungen und Vorbereitungen spricht Lucas Wirl ,

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e. V.

  • Diskussion und was könnte unser Beitrag  in diesem Zusammenhang sein?
  • Bericht AG Ostermarsch
  • Bericht AG Drohnen und dem Treffen in Hannover vom 2.3. zur Vernetzung der Drohnenarbeit
  • Verschiedenes

 

 

Die OM-Flugblätter werden ca 5.3. fertig sein. Ihr werdet unterrichtet, wann und wo sie abgeholt werden können.

 

Die nächste Ostermarsch-Vorbereitungsgruppe findet vor dieser Friko um 17 Uhr im PallasT statt.

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