Schlagwort: Rechtsextremismus

Anschläge in Freital zeigen erhöhtes Sicherheitsrisiko in Sachsen/ Null Toleranz gegenüber Sympathisanten der Gewalt

21. September 2015

Am Wochenende gab es Anschläge auf eine Flüchtlingswohnung und auf mein Wahlkreisbüro in Freital.

Die Umfrage im Auftrag des MDR führte erst vor wenigen Tagen Erschreckendes zutage: Offenbar findet jeder sechste Mann in Sachsen selbst gewalttätigen Protest gegen Flüchtlinge – und wohl auch gegen diejenigen, die als Unterstützer/innen von Geflüchteten in Erscheinung treten – in Ordnung. Damit haben wir ein erhebliches Sicherheitsrisiko zu verzeichnen. Freital steht seit den aggressiven Protesten gegen eine Asyl-Unterkunft, den Übergriffen auf Helfer der Flüchtlinge und dem Anschlag auf das Auto des Linken-Stadtrates Michael Richter leider als eines der unrühmlichsten Beispiele für diese Entwicklung.

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Anschlag auf das Auto des Freitaler LINKE Stadtrates Michael Richter

27. Juli 2015

Auf das Fahrzeug des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat von Freital, Michael Richter, ist in der Nacht ein Sprengstoffattentat verübt worden. Das vor seinem Haus geparkte Auto erlitt dabei einen Totalschaden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Mit dem Anschlag auf das Auto von Michael Richter erreichen die Auseinandersetzungen  in Freital einen neuen Höhepunkt. Bereits seit Wochen wird im Internet gegen Herrn Richter und sein Engagement für Flüchtlinge gehetzt. Ich Verurteile den Anschlag aufs Schärfste. Es ist nun an der Zeit, dass sich die lokale aber ach die sächsische Landespolitik zu den engagierten Bürgerinnen und Bürgern in den Initiativen bekennt, dies ist die beste Form von Schutz. Diese Pogromstimmung im Land darf von keiner Seite geduldet werden. (mehr …)

Nicht lange fackeln – Mobilisierungsveranstaltung für die Proteste am 13. Februar in Dipps

01. Februar 2013

Kein Ereignis in Dresden hat eine solche mediale und zivilgesellschaftliche Aufmerksamkeit wie der jährliche 13. Februar. An diesem Tag und dem darauf folgenden Wochenende marschieren tausende Nazis durch die Stadt. In den letzten Jahren hat sich allerdings auch eine Kultur des Protestes gebildet. Viele Menschen nehmen es nicht mehr hin, dass Nazis aus Deutschland und ganz Europa nach Dresden kommen, um dort ihr revanchistisches, rassistisches und mörderisches Weltbild auf die Straße zu tragen.

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder mobilisieren, um gemeinsam mit möglichst vielen Menschen den Nazis entgegenzutreten. Dabei stellen wir uns auch die Frage, warum sich gerade in Dresden eine solches Nazihighlight entwickeln konnte. Gibt es Anknüpfungspunkt für die Nazis, die ihnen dieses Spektakel ermöglichen? Welche Rolle spielt die regionale und die sächsische Politik? Und: was bedeutet eigentlich „Sächsische Demokratie“?

Ich lade dazu am 06.02.2013 18 Uhr in mein Bürgerbüro  auf der Herrengasse 20 in Dippoldiswalde

Als Referenten konnten wir den Historiker Richard Stoenescu gewinnen.

Aussteiger aus der rechten Szene spricht in Wilsdruff

10. Oktober 2012

Am kommenden Mittwoch, den 17.Oktober 2012 wird ein „Aussteiger aus der rechten Szene“ in Wilsdruff zu Gast sein.
Die Veranstaltung, welche um 18.00 Uhr im Kleinbahnhof Wilsdruff beginnt, ist kostenfrei.
Organisiert wird sie vom Pro Jugend e.V., in Zusammenarbeit mit der AG gelebte Demokratie in Wilsdruff.

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Sächsischer Förderpreis für Demokratie für Dresden Nazifrei und das Dynamo Fanprojekt

09. Oktober 2012

Für den von der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung und der Sebastian Cobler Stiftung vergebene Sächsische Förderpreis für Demokratie sind, wie die dpa gerade eben mitteilt, in diesem Jahr unter anderem an das Bündnis Dresden Nazifrei für das Engagement gegen die Naziaufmärsche in Dresden und das Dynamo-Fanprojekt, das mit seiner Arbeit versucht, Fußballfans nicht ins rechte Lager abdriften zu lassen, nominiert. (mehr …)

Die Ausstellung „Tatort Satdion“ geht in die zweite Runde

18. September 2012

Einschlägige Bekleidungsmarken, diskriminierende Symboliken, Affenlaute -Fußball im Stadion ist nicht nur Sommermärchen. 2001 wurde die Ausstellung Tatort Stadion vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelt und seitdem an fast zweihundert Orten gezeigt. Es hat sich viel getan in der Zwischenzeit. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans mittlerweile als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich AusländerInnen beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft. (mehr …)

Diskriminierung im Sport – Homophobie, Sexismus und Rassismus

07. Juli 2011

Podiumsdiskussion Diskriminierung im SportEs ist noch gar nicht lange her, da wusste ich mit dem Begriff Homophobie nichts anzufangen. Als Sportpolitikerin bekam ich jedoch schnell Nahhilfe, und zwar auf dem Fußballplatz, mit „schwulen“ Pässen“ und dem Schiri, der „schwulen Sau“.

Diskriminierung, Homophobie und Sexismus sind auf deutschen Fußballplätzen keine Seltenheit. Das mehr öffentlich zu machen und vor allem die Sportvereine dafür zu sensibilisieren, lud unsere Fraktion zur Podiumsdiskussion in den Landtag ein. (mehr …)

Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus im Sport

18. Januar 2011

Interssante Meldung aus dem Nachrichtenticker…

In den zurückliegenden Monaten haben rechtsextreme Äußerungen und Ausfälle in deutschen Fußballstadien und anderen Sportstätten zugenommen. Mit einem koordinierten Handlungskonzept gehen Sport und Politik nun gemeinsam gegen rechtsextremistisches Gedankengut vor. (mehr …)

Aktivierungskonferenz zu den Protestaktionen gegen die Nazis am 13. Februar 2010

30. November 2010

Wir veranstalten am 03.12.2010 ab 18 Uhr zusammen mit der linksjugend [‘solid] Sächsische Schweiz – Osterzgebirge in unserem Büro auf der Herrengasse 20 in Dippoldiswalde eine Aktivierungskonferenz zur Planung der Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch im Februar 2011 in Dresden. (mehr …)

Ehrung für Roter Stern Leipzig

29. Juli 2010

Der Deutsche Fußball-Bund kündigte heute die Ehrung des Sportvereins „Roter Stern Leipzig 99“ mit dem zweiten Platz des Julius Hirsch Preises an. (mehr …)